Sobald die Tage kürzer werden, füllen sich Markstände mit Kürbis, Pflaumen, Birnen und Rosenkohl – und genau dafür haben wir diese Sammlung an Herbst Rezepten zusammengestellt. Ob du nach herbstlichen Rezepten zum Backen suchst, saisonale Rezepte für den Herbst zum Einkochen brauchst oder einfach neue Ideen für die herzhafte Küche willst: Hier findest du eine kuratierte Übersicht mit kurzen Teasern zu allen unseren Herbstklassikern, sortiert nach Backen, Vorrat, herzhafter Küche und Getränken. Besonders das Backen steht diesen Herbst hoch im Kurs – deshalb starten wir genau dort.
Herbstliches Backen
Steinobst, Kernobst und die letzten Zucchini der Saison machen den Herbst zur ergiebigsten Backzeit des Jahres. Diese fünf Kuchen zeigen, wie unterschiedlich sich Herbstfrüchte im Ofen verarbeiten lassen – von saftigem Hefeteig bis zu cremigen Guss-Varianten.

Zwetschgenkuchen
Der Klassiker schlechthin: halbierte Zwetschgen auf lockerem Hefeteig, wahlweise mit Streuseln aus Zimt, Zucker und Butter. Wer es rustikaler mag, backt ihn auf dem Blech für die ganze Familie. Zum Rezept
Birnenkuchen
Reife Birnen treffen auf einen zarten Rührteig mit einem Hauch Vanille, teils ergänzt durch eine Mandel-Frangipane-Schicht für mehr Biss. Besonders saftig, wenn die Birnen leicht überreif sind. Zum Rezept
Mirabellenkuchen
Die kleinen goldgelben Pflaumen kommen hier in einem cremigen Guss-Kuchen zur Geltung, der in der Springform gebacken wird – eine weniger bekannte, aber lohnenswerte Alternative zum klassischen Blechkuchen. Zum Rezept
Brombeerkuchen
Ein Rührteigboden mit Streuseln, auf dem die Säure frischer Brombeeren für den nötigen Kontrast sorgt. Passt hervorragend zu einem Klecks Sahne oder Vanillejoghurt. Zum Rezept
Zucchini Brot
Kein Kuchen im klassischen Sinn, sondern ein saftiges, leicht süßes Schnellbrot mit geriebener Zucchini, Zimt und Walnüssen – die ideale Verwertung für die letzten großen Zucchini aus dem Garten. Zum Rezept
Wer klassischere Varianten bevorzugt, findet bei uns außerdem bewährte Pflaumenkuchen-Rezepte in unterschiedlichen Teigversionen. Und für alle, die lieber lagern statt backen, ist ein traditionelles Quittenbrot eine schöne Ergänzung – die getrocknete Fruchtpaste hält sich wochenlang.
Eingemacht & Vorrat für den Winter
Wenn Obst und Gemüse gerade im Überfluss reif sind, lohnt es sich, einen Teil davon für den Winter haltbar zu machen. Diese vier Rezepte zeigen unterschiedliche Einmach-Techniken, von stundenlangem Einkochen bis zum schnellen Kompott.

Pflaumenmus selber machen
Zwetschgen werden über mehrere Stunden ohne zusätzlichen Zucker eingekocht, bis ein dunkles, würziges Mus entsteht – ganz ohne Gelierzucker, dafür mit viel Geduld. Zum Rezept
Apfelmus selber machen
Die schnellere Variante: Äpfel werden mit etwas Zimt und Zitrone weich gekocht und püriert. Perfekt zum Einfrieren in kleinen Portionen für den ganzen Winter. Zum Rezept
Feigenmarmelade
Reife Feigen treffen auf Zitrone und wenig Zucker – eine mediterran anmutende Marmelade, die sich hervorragend zu Käse macht. Zum Rezept
Tomaten einkochen
Die letzten Tomaten der Saison werden im Wasserbad eingeweckt oder zu Passata verarbeitet – ein Grundvorrat, der im Winter jede Soße im Handumdrehen rettet. Zum Rezept
Als weiterer Vorrat eignet sich außerdem Quittenmarmelade als weiterer Vorrat – ihr feines Aroma erinnert an Honig und Rose und passt besonders gut zu Frühstücksbrot.
Herzhafte Herbstküche
Kürbis und Rosenkohl gelten zu Recht als die Gemüsesorten des Herbstes: Beide vertragen hohe Ofentemperaturen, entwickeln dabei intensive Röstaromen und lassen sich vielseitig kombinieren. Dazu kommt Tomatensoße als Grundrezept für alle, die jetzt noch die letzte Tomatenernte verarbeiten wollen.

Kürbis-Rezepte
Von Suppe bis Auflauf: In unserem großen Kürbis-Hub findest du die gesamte Bandbreite unserer Kürbisrezepte, sortiert nach Sorte und Zubereitungsart. Zur Übersicht
Kürbis-Feta-Pasta
Geröstete Kürbiswürfel treffen auf cremigen Feta und Salbeibutter – ein schnelles Pastagericht, das in unter 30 Minuten auf dem Tisch steht. Zum Rezept
Rosenkohl-Rezepte
Im Ofen geröstet statt gekocht, verliert Rosenkohl seine Bitterkeit und wird knusprig-süß – unser Rosenkohl-Hub bündelt alle Varianten davon. Zur Übersicht
Tomatensoße selber machen
Aus frischen oder eingekochten Tomaten entsteht hier eine Basissoße, die sich einfrieren und für Pasta, Aufläufe oder Pizza vielseitig einsetzen lässt. Zum Rezept
Ein Herbstklassiker darf dabei nicht fehlen: die klassische Hokkaido-Kürbissuppe, die dank essbarer Schale besonders unkompliziert zubereitet ist.
Herbstliche Getränke
Auch bei den Getränken zeigt sich der Herbst von seiner würzigen und fruchtigen Seite – mit einem Café-Klassiker zum Selbermachen und einer Beere, die gern übersehen wird.
Pumpkin Spice Latte
Die selbstgemachte Version kommt mit echtem Kürbispüree und einer hausgemachten Gewürzmischung aus Zimt, Ingwer und Nelken aus – ganz ohne Fertigsirup. Zum Rezept

Holunderbeeren-Rezepte
Reife Holunderbeeren lassen sich zu Sirup oder Saft verarbeiten und sind damit ein wärmender Begleiter für die kalte Jahreszeit. Zur Übersicht

Häufig gestellte Fragen
Welche Zutaten haben im Herbst Saison?
Zur Herbstsaison zählen unter anderem Kürbis, Zwetschgen, Mirabellen, Birnen, Äpfel, Quitten, Feigen, Rosenkohl, die letzten Tomaten und Zucchini sowie Holunderbeeren – eine breite Basis für süße und herzhafte Rezepte gleichermaßen.
Wie mache ich Herbstobst am besten haltbar?
Je nach Frucht eignen sich unterschiedliche Methoden: Mus und Kompott lassen sich portionsweise einfrieren, Marmeladen und eingekochtes Gemüse halten sich in sterilisierten Gläsern deutlich länger im Vorratsschrank.
Was ist der Unterschied zwischen Zwetschgen und Pflaumen?
Zwetschgen sind eine ovale, festfleischige Pflaumensorte, die sich leicht vom Kern lösen lässt und sich deshalb besonders gut zum Backen eignet, während runde Pflaumen oft saftiger, aber schwerer zu verarbeiten sind.
Muss Kürbis vor der Verarbeitung gekocht werden?
Das kommt auf die Sorte an: Hokkaido kann roh verarbeitet und mit Schale gegart werden, während festere Sorten wie Butternut meist vorgegart oder geröstet werden, bevor sie weiterverarbeitet werden.
Wie lange sind selbstgemachte Marmelade und Mus haltbar?
Ungeöffnet und in sauber sterilisierten Gläsern halten sich Marmelade und Mus meist mehrere Monate; nach dem Öffnen sollten sie im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb weniger Wochen verbraucht werden.



