Diese Hexensuppe ist eine herzhafte Partysuppe mit Hackfleisch, Paprika, Tomaten und Puszta-Salat. Sie schmeckt würzig, leicht säuerlich und angenehm gemüsig. Für sechs großzügige Portionen brauchst du etwa 15 Minuten Vorbereitung und 40 Minuten am Herd, insgesamt also 55 Minuten. Der große Topf lässt sich gut am Vortag kochen und vor dem Servieren wieder erhitzen. Brot dazu, Schüsseln bereitstellen – so versorgst du Gäste, ohne während der Feier noch einzelne Teller zubereiten zu müssen.
Was ist Hexensuppe?
Unter dem Namen Hexensuppe gibt es in deutschen Haushalten verschiedene kräftige Suppen für Feiern und größere Runden. Mal kommen Schmelzkäse und Mandarinen hinein, mal Hähnchenbrust, mal Hackfleisch und eingelegtes Gemüse. Ein einheitlich überliefertes „Original“ lässt sich aus diesen Hausrezepten nicht ableiten. Gemeinsam ist vielen Versionen, dass sie unkompliziert in einem Topf entstehen, gut warm zu halten sind und nach einer Ruhezeit noch runder schmecken.
Diese Version setzt auf eine tomatige Brühe statt einer dicken Käsesauce. Angebratenes Hackfleisch bringt Röstaromen, frische Paprika bleibt als Stück erkennbar, und abgetropfter Puszta-Salat gibt dem Eintopf eine milde süß-säuerliche Note. Dadurch schmeckt die Suppe kräftig, ohne dass du mehrere Gläser Fertigsauce brauchst. Die genaue Zusammensetzung von Puszta-Salat unterscheidet sich je nach Hersteller; meist findest du eingelegte Paprika und weiteres Gemüse. Prüfe das Etikett, wenn du Allergene oder bestimmte Zutaten meiden möchtest.
Wenn du solche Gerichte gern für mehrere Personen kochst, findest du bei uns weitere herzhafte Eintopf Rezepte. Die Hexensuppe liegt von der Konsistenz zwischen stückiger Suppe und leichtem Eintopf: Für kleinere Schüsseln als Vorspeise reicht der Topf entsprechend weiter.
Hexensuppe Zutaten für 6 Personen
Die Mengen ergeben ungefähr sechs große Schüsseln als Hauptgericht. Wichtig ist das Abtropfgewicht des Puszta-Salats: Kaufe so viele Gläser, dass nach dem Abgießen zusammen 600 g Gemüse übrig bleiben. Je nach Marke können das zwei oder mehr Gläser sein. Für die Brühe eignet sich Gemüsebrühe oder eine mild gewürzte Fleischbrühe; wähle möglichst eine Sorte, deren Salzgehalt du kennst.
- 600 g gemischtes Hackfleisch oder Rinderhackfleisch
- 150 g Zwiebeln, geschält (etwa 2 mittelgroße)
- 300 g rote und gelbe Paprika, geputzt gewogen (etwa 2 Stück)
- 600 g Puszta-Salat, abgetropft gewogen
- 600 g stückige Tomaten aus Dose oder Packung
- 60 g Tomatenmark
- 900 ml Gemüsebrühe oder milde Fleischbrühe
- 2 EL Rapsöl (etwa 30 ml)
- 2 TL edelsüßes Paprikapulver
- 1 TL getrockneter Majoran
- ½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- bis zu ½ TL Salz, erst nach dem Abschmecken
Du brauchst außerdem einen großen Topf mit mindestens 5 l Fassungsvermögen, ein Sieb, Schneidebrett, Messer und einen Kochlöffel. Die Suppe enthält ohne Beilage ungefähr 3 l bis 3,3 l, abhängig vom Gemüse und davon, wie stark sie einkocht. Ein voller Topf braucht beim Rühren Platz: Für die doppelte Menge sind zwei Töpfe meist bequemer als ein bis zum Rand gefüllter.

Warum Puszta-Salat gut zur Hexensuppe passt
Das eingelegte Gemüse ist bereits geschnitten und bringt Säure sowie eine leichte Süße mit. Du sparst einen Teil der Schnippelarbeit, bekommst aber trotzdem unterschiedliche Gemüsestücke in der Suppe. Gib den Salat zuerst in ein Sieb und fange die Flüssigkeit in einer Schüssel auf. Der Puszta-Salat kommt vollständig in den Topf; vom Sud brauchst du im Grundrezept zunächst nichts. Erst am Ende kannst du 1 bis 2 EL davon einrühren, wenn die Suppe mehr Säure verträgt. Ist der Sud sehr süß, salzig oder ölig, lass ihn weg. So bleibt die Würzung steuerbar.
Frische Paprika ist trotz des eingelegten Gemüses sinnvoll: Sie bringt etwas Biss und einen klaren Paprikageschmack, den der Salat allein nicht immer liefert. Achte beim Kauf darauf, ob der Puszta-Salat in Essiglake oder in einem ölhaltigen Dressing liegt. Ein stark ölhaltiges Produkt lässt du gründlich abtropfen; sonst kann die Oberfläche der fertigen Suppe fettig wirken.
Welches Hackfleisch eignet sich?
Gemischtes Hackfleisch aus Rind und Schwein schmeckt saftig und kräftig. Reines Rinderhack ergibt eine etwas schlankere, intensiver nach Rind schmeckende Suppe. Beide Varianten funktionieren mit denselben 600 g und derselben Garzeit. Bei besonders magerem Rinderhack lohnt es sich, das Fleisch in zwei Portionen bei guter Hitze anzubraten, statt alles auf einmal im Topf zu dämpfen. Sehr fettes Hackfleisch nach dem Braten bei Bedarf vorsichtig entfetten, bevor Tomaten und Brühe dazukommen.
Rohes Hackfleisch bis zur Verwendung kalt halten und nach Packungsangabe verarbeiten. Verwende für das rohe Fleisch eigene oder anschließend gründlich gereinigte Arbeitsgeräte. Das Hack muss beim Anbraten vollständig durchgaren; rosa Stellen dürfen vor dem Auffüllen mit Brühe nicht mehr zu sehen sein. Wer mit einem Thermometer kontrolliert, achtet auf mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen.
DruckenHexensuppe mit Hackfleisch und Puszta-Salat
Herzhafte, tomatige Partysuppe mit Hackfleisch, Paprika und Puszta-Salat. Das Rezept ergibt sechs große Portionen und lässt sich gut am Vortag zubereiten.
- Vorbereitungszeit: 15 minutes
- Kochzeit: 40 minutes
- Gesamtzeit: 55 minutes
- Ergibt: 6 large servings 1x
- Kategorie: Soup
- Zubereitungsart: Stovetop & Baking
- Küche: German
- Ernährungsweise: Milchfrei
Zutaten
- 1 lb 5 oz (600 g) mixed ground beef and pork, or ground beef
- 5.3 oz (150 g) onions, peeled and finely diced
- 10.6 oz (300 g) red and yellow bell peppers, trimmed and diced
- 1 lb 5 oz (600 g) Puszta-Salat, drained weight
- 1 lb 5 oz (600 g) canned diced tomatoes
- 1/4 cup (60 g) tomato paste
- 3 3/4 cups (about 900 ml) vegetable or mild meat broth
- 2 tablespoons canola oil
- 2 teaspoons sweet paprika
- 1 teaspoon dried marjoram
- 1/2 teaspoon freshly ground black pepper
- Up to 1/2 teaspoon salt, to taste
Zubereitung
- Finely dice the onions. Cut the trimmed bell peppers into approximately 1/2-inch pieces. Drain the Puszta-Salat over a bowl, reserve the liquid, and measure 1 lb 5 oz (600 g) of drained vegetables.
- Heat 1 tablespoon of oil in a large pot over medium-high to high heat. Brown half the ground meat, breaking it into small pieces, until completely cooked through, about 4–5 minutes. Transfer to a plate. Add the remaining tablespoon of oil and cook the second batch of meat in the same way. Remove excess fat if necessary.
- Reduce the heat to medium. Add the onions to the pot and cook for about 3 minutes, stirring and loosening the browned bits. Add the fresh bell peppers and cook for another 4 minutes.
- Stir in the tomato paste, sweet paprika, and marjoram. Cook for about 1 minute, stirring continuously so the paprika does not burn.
- Return the cooked meat and its juices to the pot. Add the drained Puszta-Salat, diced tomatoes, and broth. Stir thoroughly, scraping the bottom of the pot, and bring the soup to a boil.
- Reduce the heat to low or medium-low. Cover with the lid slightly ajar and simmer gently for 20 minutes, stirring occasionally, until the bell peppers are tender.
- Stir in the black pepper. Taste before adding salt, then season with up to 1/2 teaspoon salt as needed. For a tangier soup, add 1 tablespoon of the reserved Puszta-Salat liquid, taste again, and add up to 1 tablespoon more if desired. Serve hot.
Hinweise
Use the drained weight of the Puszta-Salat; jar sizes vary by brand. Its liquid can be sweet, salty, or oily, so add it only after tasting. For a thinner soup, stir in 1/2–3/4 cup hot water. For a thicker soup, simmer uncovered for 5–10 additional minutes. Cool leftovers promptly in shallow containers and refrigerate for 2–3 days. Reheat thoroughly. Nutrition is an estimate and varies with the ground meat, broth, and Puszta-Salat used.
Nährwerte
- Portionsgröße: 1 large bowl, about 2 cups
- Kalorien: 410 kcal
- Zucker: 9 g
- Natrium: 850 mg
- Fett: 25 g
- Gesättigte Fettsäuren: 8 g
- Ungesättigte Fettsäuren: 16 g
- Transfette: 0.5 g
- Kohlenhydrate: 20 g
- Ballaststoffe: 5 g
- Eiweiß: 23 g
- Cholesterin: 75 mg
Hexensuppe selber machen – Schritt für Schritt
Stelle zuerst alle Zutaten bereit. Würfle die geschälten Zwiebeln fein und die geputzte Paprika in etwa 1 bis 1,5 cm große Stücke. Lass den Puszta-Salat über einer Schüssel abtropfen und wiege 600 g Gemüse ab. Öffne die Tomaten, miss die Brühe ab und stelle die Gewürze neben den Herd. Diese Vorbereitung dauert ungefähr 15 Minuten und verhindert, dass das Hackfleisch anbrennt, während du noch Gemüse schneidest.
- Hackfleisch braten, 8–10 Minuten: Erhitze 1 EL Öl im großen Topf auf mittelhoher bis hoher Stufe. Gib zunächst die Hälfte des Hackfleischs hinein, verteile es und lass es kurz Farbe nehmen. Zerdrücke größere Klumpen und brate es rundum braun und vollständig durch. Nimm es heraus und wiederhole den Vorgang mit dem übrigen Hack und dem zweiten EL Öl. Falls viel Fett austritt, schöpfe überschüssiges Fett ab.
- Zwiebeln und Paprika garen, etwa 7 Minuten: Stelle die Hitze auf mittlere Stufe. Gib die Zwiebeln in den Topf und brate sie etwa 3 Minuten glasig; löse dabei den Bratensatz. Füge die frische Paprika hinzu und brate sie weitere 4 Minuten. Falls der Topfboden zu trocken ist, gib 2 EL von der abgemessenen Brühe dazu.
- Tomatenmark und Gewürze, 1 Minute: Rühre das Tomatenmark, 2 TL Paprikapulver und 1 TL Majoran unter. Röste alles etwa 1 Minute unter Rühren an, ohne das Paprikapulver dunkel werden zu lassen.
- Topf auffüllen, etwa 2 Minuten: Gib das angebratene Hackfleisch mitsamt ausgetretenem Saft zurück. Füge den abgetropften Puszta-Salat und die stückigen Tomaten hinzu. Gieße die restliche Brühe an, rühre gründlich bis zum Topfboden und bringe die Suppe einmal zum Aufkochen.
- Köcheln, 20 Minuten: Reduziere die Hitze auf niedrig bis mittel, sodass die Suppe nur leicht blubbert. Lege den Deckel schräg auf und rühre zwischendurch um. Nach etwa 20 Minuten sollen die frischen Paprikastücke weich, aber noch erkennbar sein.
- Abschmecken, 2 Minuten: Rühre ½ TL Pfeffer ein. Probiere erst jetzt und ergänze je nach Brühe und Puszta-Salat bis zu ½ TL Salz. Falls mehr Säure fehlt, gib 1 EL aufgefangenen Sud hinzu, probiere erneut und verwende höchstens noch 1 EL. Serviere die Suppe heiß.
Hackfleisch und Zwiebeln anbraten

Der häufigste Fehler ist ein zu voller Topfboden. Dann gibt das Fleisch Flüssigkeit ab und wird grau, bevor es Röstaromen entwickelt. Teile 600 g Hack deshalb in zwei Portionen. Du brauchst keine perfekte Kruste an jedem Krümel, aber einige braune Stellen machen die Brühe deutlich herzhafter. Gib die Zwiebeln erst danach in den Topf: Sie nehmen den Bratensatz auf und können ohne Hektik weich werden. Sollte sich ein dunkler, bitter riechender Belag bilden, reduziere die Hitze sofort und gib etwas von der bereits abgemessenen Brühe hinzu.
Gemüse, Puszta-Salat und Tomaten hinzufügen
Frische Paprika gart kurz mit den Zwiebeln, damit sie später nicht roh schmeckt. Das abgetropfte eingelegte Gemüse kommt erst mit den Tomaten dazu; es muss nicht erneut angebraten werden. Tomatenmark eine Minute anzurösten vertieft den Geschmack. Rühre beim Angießen besonders gründlich am Topfboden entlang, damit sich die aromatischen Röststoffe lösen. Der Sud bleibt zunächst draußen, weil Brühe, Tomaten und Puszta-Salat bereits Säure und Salz mitbringen.
Suppe köcheln und abschmecken

Zwanzig Minuten sanftes Köcheln reichen nach dem vollständigen Durchgaren des Hacks, damit sich die Aromen verbinden und die Paprika weich wird. Starkes Sprudeln ist unnötig: Es verdampft zu viel Flüssigkeit und macht die Stücke weich bis matschig. Ist die Suppe für deinen Geschmack zu dick, rühre 100 bis 200 ml heißes Wasser ein und schmecke sie erneut ab. Ist sie zu dünn, lass sie 5 bis 10 Minuten ohne Deckel weiterköcheln. Wirkt sie zu sauer, hilft oft etwas zusätzliche Tomate und Brühe besser als viel Zucker; prüfe beim nächsten Mal auch den verwendeten Puszta-Salat.
Schmeckt die Suppe flach, fehlen meist Salz oder Röstaromen. Gib Salz nur in kleinen Schritten hinzu, denn die eingelegte Mischung kann nach dem Köcheln kräftiger hervortreten. Bei stark gewürztem Sud verzichte auf die zusätzlichen Löffel. Als herzhafte, ebenfalls tomatenbetonte Alternative mit anderer Einlage passt unser Soljanka Rezept.
Hexensuppe das Original Rezept – Welche Varianten gibt es?
Wer nach „Hexensuppe das Original Rezept“ sucht, findet sehr unterschiedliche Familienrezepte. Einige verwenden Hackfleisch, Puszta-Salat und Schmelzkäse, andere Tomaten, Paprika oder Mandarinen. Die Bezeichnung beschreibt also eher eine Art unkomplizierter Partysuppe als eine einzige verbindliche Zutatenliste. Diese Fassung kombiniert Hackfleisch und eingelegtes Gemüse mit frischer Paprika in einer klar tomatigen Basis. Sie ist bewusst ohne Schmelzkäse geplant; du kannst ihn bei Bedarf ergänzen.
Auch der Geschmack von Puszta-Salat schwankt zwischen Marken. Manche Mischungen sind deutlich essigbetont, andere mild und etwas süßer. Darum ist die wichtigste Regel beim Nachkochen nicht ein festes Maß an zusätzlichem Sud, sondern das Abschmecken ganz am Schluss. Bevor du für zwanzig Gäste kochst, bereite die Sechs-Personen-Menge einmal mit dem Salat zu, den du später ebenfalls kaufen willst. So weißt du, wie kräftig die Lake tatsächlich ist.
Hexensuppe Varianten
Die folgenden Änderungen sind jeweils Alternativen zum Grundrezept. Verwende nicht alle auf einmal, sonst lassen sich Garzeit, Würzung und Konsistenz kaum noch gezielt steuern. Beim Wechsel des Fleisches bleiben Puszta-Salat, Paprika, Tomaten und Brühe in der angegebenen Grundmenge; bei Schmelzkäse wird ein Teil der Brühe ersetzt.
Hexensuppe mit Hähnchenbrust
Ersetze die 600 g Hackfleisch durch 600 g Hähnchenbrust ohne Haut. Schneide das Fleisch in gleichmäßige Würfel von etwa 2 cm und brate es mit den 2 EL Öl portionsweise rundum an. Nimm es heraus, gare Zwiebel und Paprika wie beschrieben und gib die Hähnchenstücke zusammen mit den Tomaten zurück in den Topf. Nach dem Aufkochen etwa 15 bis 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Stücke vollständig durchgegart sind; bei unterschiedlich großen Würfeln mit einem Küchenthermometer mindestens 70 °C für zwei Minuten im Inneren kontrollieren. Rohes Geflügel und die Zutaten, die später direkt serviert werden, getrennt vorbereiten.
Hexensuppe mit Schmelzkäse
Für eine cremigere Variante nimm 200 g Schmelzkäse natur und reduziere die Brühe von 900 ml auf 700 ml. Koche die Suppe zunächst wie im Grundrezept 20 Minuten. Stelle die Hitze niedrig, rühre den Schmelzkäse portionsweise ein und erhitze weitere 3 bis 5 Minuten unter Rühren, bis er vollständig geschmolzen ist. Danach nur noch sanft erhitzen und erst dann salzen: Schmelzkäse bringt bereits Salz mit. Die Gesamtzeit steigt auf ungefähr 60 Minuten. Zum Einfrieren eignet sich die Version ohne Käse besser, weil eine Käsesuppe beim Auftauen etwas ausflocken kann.
Hexensuppe ohne Fleisch
Ersetze die 600 g Hack durch 480 g gekochte, gut abgetropfte braune Linsen und 300 g fein gewürfelte Champignons. Nimm Gemüsebrühe und prüfe, ob dein Puszta-Salat für deine Ernährungsweise geeignet ist. Brate die Pilze mit 2 EL Öl bei mittelhoher Hitze 7 bis 8 Minuten, bis ihre Flüssigkeit weitgehend verdampft ist. Gib dann die Zwiebeln und frische Paprika hinzu und fahre mit Tomatenmark und Gewürzen fort. Die Linsen kommen zusammen mit den Tomaten in den Topf. Nach 15 bis 20 Minuten sanftem Köcheln ist die Suppe fertig. Fertig gegarte Linsen aus Dose oder Packung sparen Zeit; rohe Linsen benötigen je nach Sorte deutlich länger und gehören nicht ungegart in diese kurze Anleitung.
Eine kleine fruchtige Abwandlung passt nur, wenn du süß-säuerliche Partysuppen magst: Hebe zum Schluss 150 g gut abgetropfte Mandarinen aus der Dose unter die fertige Sechs-Personen-Menge und erwärme sie 2 Minuten, ohne sie stark zu kochen. Verzichte dann auf zusätzlichen Puszta-Sud. Der Fruchtsirup gehört nicht in den Topf, sonst wird die Suppe leicht zu süß. Für die erste Zubereitung empfehle ich die tomatige Grundversion, weil sie ohne diese süße Note auskommt.
Hexensuppe für Partys vorbereiten
Plane als Hauptgericht ungefähr 500 ml pro Person, mit viel Brot und weiteren Speisen eher 300 bis 400 ml. Die tatsächliche Ausbeute hängt davon ab, wie stark die Suppe einkocht. Für eine Feier ist es praktischer, die Grundmenge in mehreren Töpfen zu kochen, als Hackfleisch und Gemüse in einem überfüllten Topf anzubraten. Bei großen Mengen kannst du das Hack in mehreren Durchgängen in einer breiten Pfanne bräunen und anschließend alles in einen ausreichend großen Suppentopf geben.
Mengen für 10 und 20 Personen
Die Tabelle rechnet die Grundzutaten exakt mit dem Faktor 10/6 beziehungsweise 20/6 hoch. Bei Puszta-Salat zählt auch hier das Abtropfgewicht. Gewürze lassen sich rechnerisch ebenfalls vervielfachen; schmecke größere Töpfe trotzdem erst am Schluss ab, besonders bei Brühe und eingelegtem Gemüse.
| Zutat | 6 Personen | 10 Personen | 20 Personen |
|---|---|---|---|
| Hackfleisch | 600 g | 1.000 g | 2.000 g |
| Zwiebeln, geschält | 150 g | 250 g | 500 g |
| Frische Paprika, geputzt | 300 g | 500 g | 1.000 g |
| Puszta-Salat, abgetropft | 600 g | 1.000 g | 2.000 g |
| Stückige Tomaten | 600 g | 1.000 g | 2.000 g |
| Tomatenmark | 60 g | 100 g | 200 g |
| Brühe | 900 ml | 1.500 ml | 3.000 ml |
| Rapsöl | 30 ml | 50 ml | 100 ml |
Für zehn Personen brauchst du rechnerisch 3⅓ TL edelsüßes Paprikapulver, 1⅔ TL Majoran und etwa ⅚ TL Pfeffer. Für zwanzig Personen sind es 6⅔ TL Paprikapulver, 3⅓ TL Majoran und 1⅔ TL Pfeffer. Salz bleibt eine Abschmeckzutat: Verwende nicht automatisch ⅚ oder 1⅔ TL, denn der Salzgehalt von Brühe und Puszta-Salat variiert. Beachte, dass sich die Anbratzeit mit jedem zusätzlichen Durchgang verlängert; die 55 Minuten gelten für den Sechs-Personen-Topf.
Hexensuppe am Vortag kochen
Koche die Suppe vollständig fertig und würze sie zunächst eher zurückhaltend. Verteile sie nach dem Garen auf mehrere flache, saubere Behälter, damit sie zügig abkühlt. Stelle sie innerhalb weniger Stunden abgedeckt in den Kühlschrank und lagere sie möglichst unter 5 °C. Lasse einen großen Topf nicht über Nacht auf dem Herd stehen. Am Partytag erhitzt du die benötigte Menge unter Rühren vollständig und gleichmäßig; beim Aufwärmen sollen an allen Stellen mindestens 70 °C für zwei Minuten erreicht werden. Ist die Suppe durch das Kühlen dicker geworden, ergänze etwas heißes Wasser oder Brühe und schmecke erneut ab.
Zum Servieren kannst du die heiße Suppe in einem geeigneten Suppentopf warm halten. Achte dabei auf mindestens 60 °C im gesamten Inhalt und rühre regelmäßig um; ein ausgeschalteter Topf auf dem Buffet hält diese Temperatur nicht zuverlässig. Stelle lieber kleinere Portionen nach und lass den Rest gekühlt. So bleibt auch bei einer längeren Feier die Konsistenz besser.
Was passt zu Hexensuppe?

Ein kräftiges Bauernbrot, Baguette oder einfache Brötchen reichen als Beilage. Das Brot nimmt die tomatige Brühe auf und macht aus einer Schüssel ein unkompliziertes Hauptgericht. Für ein Buffet kannst du gehackte Petersilie, etwas Joghurt oder Schmand getrennt anbieten; jeder Gast entscheidet dann selbst, ob die Suppe frischer oder milder schmecken soll. Milchprodukte erst im Teller zugeben, wenn du einen Teil der Grundsuppe einfrieren möchtest.
Wenn du mehrere Suppen zur Auswahl stellst, ist ein cremiges Kartoffelsuppe Rezept ein milder Gegenpol zur würzigen Hexensuppe. Für ein herbstliches Buffet findest du außerdem Ideen in unseren Herbst Rezepte. Bei einer größeren Runde sind beschriftete Schüsseln sinnvoll, etwa mit dem Hinweis, ob du gemischtes Hack oder Rinderhack und welche Brühe du verwendet hast.
Hexensuppe aufbewahren, aufwärmen und einfrieren
Übrig gebliebene Suppe in flache Behälter füllen, zügig abkühlen und geschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Bei durchgehend guter Kühlung innerhalb von 2 bis 3 Tagen verbrauchen. Das gilt für die bereits gegarte Grundversion; eine Suppe, die lange ungekühlt auf einem Buffet stand, solltest du nicht einfach für die nächsten Tage einplanen. Hole zum Essen nur die Portion heraus, die du wirklich brauchst.
Erwärme die Portion unter Rühren bis in die Mitte vollständig durch. Bei einem großen Topf ist ein Thermometer hilfreich; richte dich nach mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Wenn Flüssigkeit verdampft ist, füge schluckweise Wasser oder Brühe zu. Probier erst danach, ob Salz oder ein wenig vom separat aufgehobenen Puszta-Sud fehlt. Mehrfaches langsames Abkühlen und erneutes Erwärmen der gesamten Menge ist bei einer Partysuppe unnötig; teile sie besser schon vorher auf.
Die Grundsuppe ohne Schmelzkäse lässt sich portionsweise einfrieren. Verwende gefriergeeignete Behälter, lass bei flüssiger Suppe etwa ein Viertel Platz für die Ausdehnung und beschrifte sie mit Datum und Inhalt. Bei etwa −18 °C ist eine Verwendung innerhalb von ungefähr drei Monaten eine gute Orientierung für die Qualität. Taue die Suppe abgedeckt im Kühlschrank auf oder erhitze eine gefrorene Portion direkt im Topf bei kleiner Hitze, rühre dabei regelmäßig und erhitze sie anschließend vollständig. Paprika und Puszta-Gemüse können nach dem Auftauen etwas weicher sein; der Geschmack bleibt meist gut erhalten.
Häufige Fragen zum Hexensuppe Rezept
Wie lange muss Hexensuppe kochen?
Für dieses Rezept brätst du das Hackfleisch zuerst vollständig durch und lässt die aufgefüllte Suppe danach 20 Minuten sanft köcheln. Mit Anbraten, Gemüse und Abschmecken dauert das Kochen am Herd ungefähr 40 Minuten, plus 15 Minuten Vorbereitung. Größere Mengen brauchen länger zum Anbraten und Aufkochen.
Kann ich Hexensuppe ohne Schmelzkäse zubereiten?
Ja. Das Grundrezept enthält keinen Schmelzkäse. Tomatenmark und stückige Tomaten geben der Brühe Körper, während Hackfleisch, Paprika und Puszta-Salat für kräftigen Geschmack sorgen. Falls du sie cremiger möchtest, findest du oben eine konkrete Variante mit 200 g Schmelzkäse und entsprechend weniger Brühe.
Kann man Hexensuppe einfrieren?
Ja, am besten die vollständig gegarte Grundsuppe ohne Käse. Kühle sie zügig, friere sie in Portionen mit Platz im Behälter ein und verbrauche sie für gute Qualität möglichst innerhalb von drei Monaten. Nach dem Auftauen vollständig durcherhitzen. Die Gemüsestücke können etwas weicher werden.
Wie viel Hexensuppe brauche ich pro Person?
Als Hauptgericht rechne mit ungefähr 500 ml pro Person; bei Brot und mehreren Buffetgerichten oft mit 300 bis 400 ml. Das Grundrezept ist für sechs große Portionen gedacht. Die Menge für zehn beziehungsweise zwanzig Personen steht in der Tabelle oben.
Welche Zutaten gehören in eine klassische Hexensuppe?
Es gibt keine verbindliche Zutatenliste. Häufige Hausrezept-Versionen enthalten Fleisch oder Geflügel, Paprika, eingelegtes Gemüse und eine tomatige oder cremige Basis. Diese Hexensuppe verwendet Hackfleisch, Puszta-Salat, frische Paprika, Zwiebeln, Tomaten und Brühe. Schmelzkäse und Mandarinen bleiben mögliche Varianten statt Pflichtzutaten.
Fitrezept





