Tomatensoße selber machen – Grundrezept aus frischen Tomaten

Mit diesem Grundrezept lässt sich eine einfache Tomatensoße selber machen: Aus 1,5 kg reifen, frischen Tomaten entstehen etwa 600–700 ml Soße für 4 Portionen Pasta. Die Vorbereitung dauert ca. 15 Minuten, die Kochzeit 25–35 Minuten. Außerhalb der Tomatensaison sind geschälte Dosentomaten eine praktische Alternative – das Grundrezept funktioniert damit ebenfalls zuverlässig.

Zutaten für Tomatensoße

Für ca. 600–700 ml Soße, ausreichend für 4 Portionen Pasta:

Zutaten für selbst gemachte Tomatensoße
  • 1,5 kg reife Tomaten (ersatzweise 2 Dosen geschälte Tomaten à 400 g)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • bis zu 1 TL Zucker (optional, je nach Säure und Geschmack)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Tomatenmark (optional, für mehr Tiefe)
  • eine Handvoll frisches Basilikum

Zeitaufwand: 15 Minuten Vorbereitung, 25–35 Minuten Kochzeit.

Für eine Tomatensoße aus frischen Tomaten eignen sich besonders reife, aromatische Sorten wie Roma- bzw. Eiertomaten, Fleischtomaten oder Ochsenherztomaten. Entscheidend ist weniger die genaue Sorte als ein guter Reifegrad und kräftiges Tomatenaroma.

Tomatensoße Schritt für Schritt zubereiten

Tomaten häuten und vorbereiten

Die Tomaten am Stielansatz kreuzweise einritzen und für etwa 30 Sekunden in kochendes Wasser geben, danach sofort in Eiswasser abschrecken. So lässt sich die Haut mühelos abziehen. Die gehäuteten Tomaten grob würfeln. Wer Dosentomaten verwendet, überspringt diesen Schritt einfach.

Tomaten für Tomatensoße häuten

Zwiebel und Knoblauch fein würfeln bzw. hacken, damit sie sich später gleichmäßig in der Soße verteilen.

Sauce köcheln und abschmecken

Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Den Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten, ohne dass er Farbe annimmt. Bei Bedarf das Tomatenmark einrühren und kurz anrösten – das sorgt für zusätzliche Tiefe im Geschmack.

Die gewürfelten Tomaten hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und offen bei mittlerer Hitze 25–35 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren, damit nichts anhaftet. Je länger die Tomatensauce offen köchelt, desto mehr Wasser verdampft und desto dickflüssiger wird sie. Zum Schluss das Basilikum unterrühren und abschmecken. Da die natürliche Säure je nach Tomatensorte und Reifegrad unterschiedlich ausfällt, ist Zucker nicht grundsätzlich nötig. Schmeckt die Soße sehr säuerlich, kann eine kleine Menge Zucker den Geschmack abrunden.

Tomatensoße im Topf offen köcheln lassen

Wer eine besonders feine Konsistenz mag, püriert die Soße am Ende kurz mit dem Stabmixer oder streicht sie durch ein Sieb.

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Tomatensoße selber machen – Grundrezept aus frischen Tomaten

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Ein einfaches Grundrezept für selbst gemachte Tomatensoße aus frischen Tomaten. Die Sauce eignet sich perfekt für Pasta und lässt sich durch längeres Einkochen auch als dickere Pizzasauce verwenden. Außerhalb der Saison funktionieren geschälte Dosentomaten ebenfalls sehr gut.

  • Author: Aziz
  • Prep Time: 15 minutes
  • Cook Time: 30 minutes
  • Total Time: 45 minutes
  • Yield: 4 Portionen (ca. 600–700 ml) 1x
  • Category: Soße
  • Method: Kochen
  • Cuisine: Italienisch
  • Diet: Vegan

Ingredients

Scale
  • 1,5 kg reife Tomaten (ersatzweise 2 Dosen geschälte Tomaten à 400 g)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • bis zu 1 TL Zucker (optional, je nach Säure und Geschmack)
  • Salz, nach Geschmack
  • Pfeffer, nach Geschmack
  • 1 EL Tomatenmark (optional)
  • 1 Handvoll frisches Basilikum

Instructions

  1. Tomaten vorbereiten: Die frischen Tomaten am Stielansatz kreuzweise einritzen und etwa 30 Sekunden in kochendes Wasser geben. Anschließend in Eiswasser abschrecken, häuten und grob würfeln. Bei Dosentomaten entfällt dieser Schritt.
  2. Zwiebel und Knoblauch vorbereiten: Die Zwiebel fein würfeln und den Knoblauch hacken.
  3. Ansatz zubereiten: Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten, ohne ihn zu bräunen.
  4. Tomatenmark anrösten: Falls verwendet, das Tomatenmark einrühren und kurz anrösten.
  5. Tomatensoße kochen: Die Tomaten hinzufügen und mit Salz und Pfeffer würzen. Offen bei mittlerer Hitze 25–35 Minuten köcheln lassen und gelegentlich umrühren. Je länger die Sauce offen köchelt, desto dicker wird sie.
  6. Abschmecken: Basilikum unterrühren und die Sauce abschmecken. Ist sie aufgrund der verwendeten Tomaten sehr säuerlich, nach Bedarf eine kleine Menge Zucker hinzufügen.
  7. Konsistenz anpassen: Für eine besonders feine Tomatensoße die fertige Sauce mit einem Stabmixer pürieren oder durch ein Sieb streichen.

Notes

Für Pizzasauce: Die Tomatensoße etwa 10–15 Minuten länger offen köcheln lassen, bis sie deutlich dicker und streichfähig ist. So gelangt weniger zusätzliche Feuchtigkeit auf den Pizzateig.

Tomaten: Besonders gut eignen sich reife Roma- bzw. Eiertomaten, Fleischtomaten oder Ochsenherztomaten. Entscheidend ist ein kräftiges Aroma und ein guter Reifegrad.

Aufbewahrung: Die Sauce nach dem Kochen zügig abkühlen lassen, gut verschlossen im Kühlschrank lagern und innerhalb von etwa 2–3 Tagen verbrauchen. Sie kann auch portionsweise eingefroren werden.

Wichtig: Einfaches heißes Abfüllen macht die Tomatensoße nicht automatisch langfristig bei Raumtemperatur haltbar. Für eine längere Vorratshaltung ist ein geeignetes Einkochverfahren erforderlich.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 210
  • Sugar: 15 g
  • Sodium: 300 mg
  • Fat: 8 g
  • Saturated Fat: 1 g
  • Unsaturated Fat: 7 g
  • Trans Fat: 0 g
  • Carbohydrates: 31 g
  • Fiber: 8 g
  • Protein: 6 g
  • Cholesterol: 0 mg

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Variante: als dickere Pizzasauce

Wer das Tomatensauce-Grundrezept für Pizza verwenden möchte, lässt die Soße einfach etwa 10–15 Minuten länger offen köcheln, bis sie deutlich dicker und streichfähiger ist als die Pasta-Variante. Eine dickere Pizzasauce bringt weniger zusätzliche Flüssigkeit auf den Teig und hilft so, einen unnötig feuchten Pizzaboden zu vermeiden.

Dickere Tomatensoße als Pizzasauce

Ein Tipp für die Pizzasauce: Das Basilikum nicht mitkochen, sondern erst frisch nach dem Backen auf die fertige Pizza geben – so bleibt das Aroma intensiver.

Tomatensoße aufbewahren, einfrieren und haltbar machen

Für die kurzfristige Aufbewahrung die fertige Tomatensoße zügig abkühlen lassen, gut verschlossen in den Kühlschrank stellen und innerhalb von 2–3 Tagen verbrauchen. Für eine längere Lagerung lässt sie sich portionsweise einfrieren; für eine gute Qualität empfiehlt es sich, sie innerhalb von etwa 3 Monaten aufzubrauchen.

Das bloße heiße Abfüllen in Gläser macht selbst gemachte Tomatensoße nicht automatisch für mehrere Monate bei Raumtemperatur haltbar. Für eine langfristige Vorratshaltung ist ein geeignetes und sorgfältig durchgeführtes Einkochverfahren erforderlich. Die ausführliche Anleitung dazu findest du im Beitrag Tomaten einkochen und haltbar machen.

Tipps zum Verfeinern

  • Ein Schuss Rotwein beim Anschwitzen von Zwiebel und Knoblauch verleiht der Soße mehr Komplexität.
  • Etwas geriebener Parmesan oder ein Stück Parmesanrinde, das während des Köchelns mitgart, macht die Soße herzhafter.
  • Wer es schärfer mag, gibt eine Chiliflocke oder etwas Peperoncino mit in den Topf.
  • Für eine cremigere Variante einen Löffel Sahne oder Mascarpone unterrühren.
  • Passend zur Erntesaison lohnt sich ein Blick auf weitere Rezepte für die Erntesaison.
  • Wer die Tomaten lieber kalt genießt, findet mit einer kalten Tomatensuppe als Alternative eine erfrischende Option für warme Tage.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange hält sich selbst gemachte Tomatensoße im Kühlschrank?

Gut verschlossen im Kühlschrank sollte die Soße innerhalb von etwa 2–3 Tagen verbraucht werden. Nach dem Kochen möglichst zügig abkühlen lassen. Für eine längere Lagerung eignet sich das Einfrieren.

Kann ich die Tomatensoße einfrieren?

Ja, die Soße lässt sich problemlos portionsweise einfrieren. Flache, gut verschlossene Behälter oder geeignete Gefrierbeutel erleichtern das spätere Auftauen. Für eine gute Qualität empfiehlt es sich, die Soße innerhalb von etwa 3 Monaten zu verwenden.

Welche Tomaten eignen sich am besten?

Reife, aromatische Tomaten sind entscheidend. Roma- bzw. Eiertomaten, Fleischtomaten und Ochsenherztomaten eignen sich besonders gut. Außerhalb der Saison sind geschälte Dosentomaten eine praktische Alternative.

Warum schmeckt meine Tomatensoße zu sauer?

Der Säuregehalt von Tomaten variiert je nach Sorte und Reifegrad. Oft hilft längeres Köcheln und sorgfältiges Abschmecken. Bei Bedarf kann eine kleine Menge Zucker den säuerlichen Geschmack abrunden, sie ist aber nicht grundsätzlich notwendig.

Muss ich die Tomaten unbedingt häuten?

Nicht zwingend. Für eine besonders feine Konsistenz ohne Hautstückchen empfiehlt es sich aber. Wer die Tomaten nicht häuten möchte, kann die fertige Soße pürieren oder anschließend durch ein Sieb streichen.

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