Gazpacho ist eine kalt servierte spanische Gemüsesuppe, deren bekannteste Variante auf reifen Tomaten, Paprika, Gurke, Knoblauch, Olivenöl und Essig basiert. Mit diesem Gazpacho Rezept erhältst du eine ausgewogene, fein pürierte Sommersuppe für vier Personen – einschließlich genauer Hinweise zu Konsistenz, Kühlzeit, Brot, Varianten und Aufbewahrung.
Entscheidend sind nicht komplizierte Arbeitsschritte, sondern aromatische Tomaten und ein sorgfältiges Abschmecken. Die fertige Suppe soll frisch und tomatig schmecken, eine leichte Säure besitzen und cremig fließen, ohne so dick wie ein Püree zu werden.
Gazpacho auf einen Blick
- Geschmack: tomatig, frisch, leicht säuerlich und dezent knoblauchwürzig
- Konsistenz: fein püriert, cremig-flüssig und gut löffelbar
- Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten
- Kühlzeit: mindestens 2 Stunden
- Portionen: 4 Vorspeisenportionen oder leichte Mahlzeiten
- Besonderheit: lässt sich gut am Vortag vorbereiten
Was ist Gazpacho?
Gazpacho bezeichnet verschiedene kalte Suppen aus der spanischen Küche. Besonders bekannt ist Gazpacho Andaluz, eine tomatenbasierte Variante, die vor allem mit Andalusien verbunden wird und heute weit über die Region hinaus verbreitet ist.
Typische Grundzutaten sind Tomaten, Paprika, Knoblauch, Olivenöl, Essig und je nach Zubereitungsweise Gurke, Wasser oder eingeweichtes Brot. Auch die offizielle Gazpacho-Seite von Spain.info ordnet das Gericht Andalusien zu und nennt Tomaten, Paprika, Knoblauch, Brot, Olivenöl und Essig als charakteristische Bestandteile. Das bedeutet jedoch nicht, dass es nur eine verbindliche Zutatenliste oder ein einziges Gazpacho-Originalrezept gibt.
Familien, Restaurants und Regionen verwenden unterschiedliche Mengen, lassen einzelne Zutaten weg oder ergänzen andere. Manche Versionen sind dünn und werden aus einem Glas getrunken, andere sind deutlich cremiger und werden mit Einlagen in einer Schale serviert.
Die wichtigsten Gazpacho-Zutaten

Reife Tomaten
Die Tomaten bestimmen Farbe, Aroma und natürliche Süße der Suppe. Sie sollten vollständig reif sein, am Stielansatz deutlich duften und bei leichtem Druck etwas nachgeben, ohne matschig zu sein. Blasse, harte oder mehlige Tomaten ergeben selbst mit viel Gewürz keine überzeugende Tomaten-Gazpacho.
Gut geeignet sind aromatische Strauchtomaten, Roma-Tomaten, Flaschentomaten oder eine Mischung verschiedener reifer Sorten. Sehr fleischige Tomaten liefern viel Körper, während saftige Strauchtomaten die Suppe flüssiger machen. Außerhalb der Tomatensaison kann eine Mischung aus guten frischen Tomaten und wenigen abgetropften Dosentomaten besser schmecken als ausschließlich unreife Frischware.
Paprika und Gurke
Eine kleine grüne Paprika oder milde Spitzpaprika bringt eine leicht herbe, pflanzliche Note. Rote Paprika schmeckt süßer und verstärkt die rote Farbe. Gurke sorgt für Frische und zusätzliche Flüssigkeit, sollte die Tomaten jedoch nicht überdecken.
Knoblauch, Olivenöl und Essig
Eine kleine Knoblauchzehe reicht für vier Portionen meistens aus. Roher Knoblauch wird beim Durchziehen intensiver, weshalb zunächst zurückhaltend dosiert werden sollte. Natives Olivenöl macht die Gazpacho runder und hilft, beim Mixen eine feine Emulsion zu bilden.
Sherryessig passt besonders gut, ein milder Rotweinessig funktioniert ebenfalls. Die Säure sollte spürbar sein, aber weder im Hals kratzen noch das Tomatenaroma überdecken. Da die Wahrnehmung von Salz und Säure bei sehr kalten Speisen schwächer wird, sollte die Gazpacho nach dem Kühlen noch einmal probiert werden.
Gazpacho mit oder ohne Brot?
Beide Varianten sind möglich. Brot ist eine traditionelle Zutat in vielen Zubereitungen, aber nicht in jeder Gazpacho zwingend enthalten. Wer nach einem „Gazpacho Rezept Original“ sucht, findet deshalb sowohl Rezepte mit Brot als auch leichtere Versionen ohne Brot.
Eingeweichtes Weißbrot bindet überschüssige Flüssigkeit, macht die Suppe cremiger und stabilisiert zusammen mit dem Olivenöl die Emulsion. Außerdem mildert es eine kräftige Säure oder eine sehr intensive Knoblauchnote. Besonders geeignet ist Weißbrot vom Vortag, dessen harte Rinde bei Bedarf entfernt wird.
Für Gazpacho ohne Brot wird das Brot einfach weggelassen. Beginne dann mit deutlich weniger Wasser, da Tomaten und Gurke bereits viel Flüssigkeit enthalten. Für zusätzlichen Körper können besonders fleischige Tomaten verwendet werden. Die brotlose Version schmeckt meist etwas leichter und trennt sich beim Stehen schneller; kurzes Aufmixen vor dem Servieren behebt das.
Gazpacho Rezept Schritt für Schritt
Für vier Portionen werden 1 Kilogramm reife Tomaten, eine kleine Paprika, etwa eine halbe Salatgurke, eine kleine Knoblauchzehe, 60 Gramm Weißbrot, 60 Milliliter Olivenöl, 25 Milliliter Sherry- oder Rotweinessig, Salz und 100 bis 200 Milliliter sehr kaltes Wasser benötigt.
1. Gemüse vorbereiten
Tomaten, Paprika und Gurke gründlich waschen. Die Tomaten vom harten Stielansatz befreien und grob würfeln. Paprika entkernen und ebenfalls in Stücke schneiden. Von der Gurke die Enden abschneiden und bei einer dicken oder bitter schmeckenden Schale einen Teil der Schale entfernen.
Tomaten müssen für eine Gazpacho nicht grundsätzlich geschält werden. Ein leistungsfähiger Standmixer zerkleinert die Haut sehr fein. Wer einen schwächeren Mixer verwendet oder eine besonders seidige Suppe möchte, kann die fertige Gazpacho später durch ein feines Sieb streichen.
2. Brot einweichen
Das Weißbrot in Stücke zupfen und mit etwas Tomatensaft aus der Schüssel oder zwei bis drei Esslöffeln kaltem Wasser befeuchten. Etwa fünf Minuten stehen lassen. Das Brot soll weich werden, aber nicht in einer großen Wassermenge schwimmen.
3. Zutaten pürieren
Tomaten, Paprika, Gurke, Knoblauch, eingeweichtes Brot, Essig und einen halben Teelöffel Salz in den Standmixer geben. Zunächst auf mittlerer Stufe zerkleinern und anschließend ein bis zwei Minuten auf hoher Stufe sehr fein pürieren.

Während der Mixer läuft, das Olivenöl langsam einfließen lassen. Dadurch verbindet es sich besser mit dem Gemüse und die Gazpacho erhält eine glattere, leicht cremige Konsistenz. Erst danach portionsweise kaltes Wasser hinzufügen, bis die gewünschte Dicke erreicht ist.
4. Kühlen und abschmecken
Die Suppe abdecken und mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Während dieser Zeit verbinden sich die Aromen und der rohe Knoblauch wird deutlicher wahrnehmbar. Direkt vor dem Servieren erneut umrühren oder kurz aufmixen und erst dann abschließend Salz und Essig anpassen.
So wird die Konsistenz besonders fein
Ein Standmixer liefert in der Regel das feinste Ergebnis, weil die Zutaten gleichmäßig und mit hoher Geschwindigkeit verarbeitet werden. Lasse ihn lange genug laufen: Eine nur kurz pürierte Gazpacho kann körnig wirken, obwohl die Zutaten bereits zerkleinert aussehen.
Mit dem Pürierstab gelingt die Suppe ebenfalls. Verwende dafür ein hohes, schmales Gefäß und bewege den Pürierstab langsam durch die gesamte Mischung. Das Öl wird zum Schluss in einem dünnen Strahl eingearbeitet. Je nach Gerät bleiben etwas mehr Gurkenkerne oder Tomatenhaut sichtbar.
Das Passieren durch ein Sieb ist kein Muss. Es lohnt sich bei zähen Tomatenschalen, groben Kernen, einem weniger leistungsfähigen Mixer oder wenn eine besonders glatte Restaurant-Konsistenz gewünscht ist. Die Suppe mit einer Schöpfkelle oder einem Teigschaber durch das Sieb drücken, aber nicht so lange arbeiten, bis nur noch trockene Fasern zurückbleiben.

Wichtig ist, die Gazpacho nicht durch große Mengen Wasser künstlich zu verdünnen. Sie sollte cremig vom Löffel laufen und sich leicht trinken lassen, aber weiterhin nach püriertem Gemüse und nicht nach aromatisiertem Wasser schmecken.
Abschmecken und typische Probleme lösen
| Problem | So lässt es sich korrigieren |
|---|---|
| Die Gazpacho ist zu dick. | Esslöffelweise sehr kaltes Wasser oder ungesalzenen Tomatensaft untermixen. |
| Die Gazpacho ist zu dünn. | Mehr reife Tomate oder etwas eingeweichtes Weißbrot ergänzen. Anschließend erneut gut kühlen. |
| Die Suppe ist zu sauer. | Mehr Tomate, etwas Brot oder einen kleinen zusätzlichen Schuss Olivenöl einarbeiten. Nicht sofort mit Zucker überdecken. |
| Die Gazpacho schmeckt fade. | Zuerst eine kleine Prise Salz ergänzen. Danach tropfenweise Essig hinzufügen und erneut probieren. |
| Der Knoblauch ist zu dominant. | Mehr Tomate und Gurke ergänzen oder etwas Brot und Olivenöl einmixen. |
| Die Suppe schmeckt bitter. | Gurkenschale, unreife Paprika oder sehr bitteres Olivenöl können die Ursache sein. Mit mehr reifer Tomate ausgleichen. |
Eine gute Gazpacho braucht ein Gleichgewicht aus reifer Fruchtigkeit, Salz, milder Säure und der weichen Fülle des Olivenöls. Korrigiere immer nur eine Komponente auf einmal und mixe die Suppe danach kurz durch.
Wassermelonen-Gazpacho

Für eine Wassermelonen-Gazpacho werden etwa 300 Gramm der Tomaten durch 300 Gramm kernarme Wassermelone ersetzt. Da die Melone viel Flüssigkeit und natürliche Süße mitbringt, wird zunächst kein zusätzliches Wasser verwendet. Auch der Essig sollte vorsichtig dosiert werden.
Tomaten, Wassermelone, Paprika, Gurke und Knoblauch fein mixen. Anschließend Olivenöl und zunächst nur etwa 15 Milliliter Essig einarbeiten. Nach dem Kühlen mit Salz und bei Bedarf etwas weiterem Essig abschmecken. Diese Melonen-Gazpacho schmeckt fruchtiger und weniger herb als die klassische Tomatenversion. Kleine Fetawürfel oder fein gehackte Minze können als Topping verwendet werden, gehören aber nicht zwingend hinein.
Kurze Gurken-Gazpacho-Variation
Für eine kurze Gurken-Gazpacho werden 500 Gramm Gurke mit 150 Gramm Naturjoghurt, einer kleinen Knoblauchzehe, zwei Esslöffeln Olivenöl, einem Esslöffel Zitronensaft, Salz und frischen Kräutern püriert. Sie ist heller, milder und joghurtbetonter als eine tomatenbasierte Gazpacho.
Wer eine ausführlichere Getränkidee mit Gurke sucht, findet im Apfel-Gurken-Smoothie eine fruchtigere Alternative. Als unpürierte Erfrischung eignet sich außerdem Gurken-Zitronen-Wasser.
Gazpacho im Thermomix
Für die Zubereitung im Thermomix das vorbereitete Gemüse, den Knoblauch, das eingeweichte Brot, Salz und Essig in den Mixtopf geben. Zunächst 30 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern und anschließend etwa eine Minute auf Stufe 10 fein pürieren.
Danach das Gerät auf Stufe 5 stellen und das Olivenöl langsam über den Mixtopfdeckel einlaufen lassen. Kaltes Wasser nach Bedarf ergänzen und weitere 10 bis 15 Sekunden auf Stufe 4 vermischen. Die Gazpacho wird nicht erhitzt, sondern anschließend mindestens zwei Stunden gekühlt. Bei älteren Geräten sind die jeweiligen Hinweise zur maximalen Füllmenge zu beachten.
Gazpacho, Salmorejo und Gazpacho Manchego im Vergleich
| Gericht | Temperatur und Konsistenz | Typische Merkmale |
|---|---|---|
| Gazpacho Andaluz | Kalt und eher flüssig | Tomaten, Paprika, Gurke, Knoblauch, Essig, Olivenöl und optional Brot |
| Salmorejo | Kalt und deutlich dicker | Vor allem Tomaten, mehr Brot, Olivenöl, Knoblauch und Salz; häufig mit Ei und Schinken serviert |
| Gazpacho Manchego | Warm und eintopfartig | Ein Gericht aus Kastilien-La Mancha mit Fleisch oder Wild und flachen Brotstücken; keine kalte Tomatensuppe |
Der wichtigste Unterschied zwischen Gazpacho und Salmorejo liegt somit in der Konsistenz und Zusammensetzung. Salmorejo enthält üblicherweise deutlich mehr Brot und wird als dicke Tomatencreme serviert. Gazpacho bleibt leichter, flüssiger und enthält häufiger Paprika und Gurke.
Gazpacho vorbereiten, aufbewahren und einfrieren
Gazpacho kann problemlos am Vortag vorbereitet werden. Nach einigen Stunden Kühlzeit schmeckt sie meist harmonischer, weil sich Essig, Knoblauch und Gemüsearomen miteinander verbinden. Bewahre sie in einem gut verschlossenen Behälter im kältesten Bereich des Kühlschranks auf.
Am besten wird die Suppe innerhalb von ein bis zwei Tagen gegessen. Bei durchgehender Kühlung und sauberem Arbeiten kann sie bis zu drei Tage aufbewahrt werden. Vor dem Servieren sollte sie umgerührt oder kurz aufgemixt und erneut abgeschmeckt werden.
Einfrieren ist möglich, verändert jedoch die Konsistenz. Tomaten, Gurke und die Öl-Gemüse-Emulsion können sich nach dem Auftauen voneinander trennen. Die Gazpacho langsam im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend kräftig mixen. Für das beste Ergebnis wird sie ohne Toppings eingefroren und innerhalb von etwa zwei Monaten verwendet.
Toppings und Beilagen
Geeignete Toppings sind sehr fein gewürfelte Gurke, Tomate oder Paprika, knusprige Brotwürfel, gehacktes hartgekochtes Ei, frische Kräuter und einige Tropfen Olivenöl. Die Einlagen sollten klein geschnitten werden, damit sie sich leicht löffeln lassen und die feine Suppe nicht überladen.
Als Beilage passen geröstetes Weißbrot, ein leichter Salat, eine kleine Tortilla oder gegrilltes Gemüse. Für ein sommerliches Menü kann die Gazpacho beispielsweise mit einfachen Zucchini-Rezepten kombiniert werden. Wer frische Kräuteraromen bevorzugt, findet mit einer Grünen Soße mit frischen Kräutern eine passende Idee für ein weiteres kaltes Gericht.
Häufige Fragen zum Gazpacho Rezept
Müssen die Tomaten für Gazpacho geschält werden?
Nein. Bei einem leistungsfähigen Mixer kann die Schale mitpüriert werden. Für eine besonders seidige Konsistenz lässt sich die fertige Suppe anschließend durch ein feines Sieb streichen.
Muss die Gurke geschält werden?
Eine dünne, mild schmeckende Schale kann bleiben. Bei einer dicken, gewachsten oder bitteren Schale sollte die Gurke ganz oder teilweise geschält werden.
Wie lange muss Gazpacho kühlen?
Mindestens zwei Stunden sind empfehlenswert. Noch besser lässt sich die Suppe am Vorabend zubereiten und am nächsten Tag abschließend würzen.
Kann Gazpacho ohne Brot zubereitet werden?
Ja. Ohne Brot wird die Gazpacho etwas leichter und weniger stabil. Verwende fleischige Tomaten und gib nur so viel Wasser hinzu, wie für die gewünschte Konsistenz nötig ist.
Wie viele Kalorien hat Gazpacho?
Eine Portion dieses Rezepts enthält mit Brot ungefähr 220 Kilokalorien. Ohne Brot sind es ungefähr 180 Kilokalorien. Die tatsächlichen Werte hängen vor allem von der verwendeten Menge Olivenöl und Brot ab.
Warum trennt sich Gazpacho im Kühlschrank?
Gemüsesaft, Fruchtfleisch und Olivenöl können sich beim Stehen teilweise voneinander absetzen. Das ist normal. Vor dem Servieren genügt kräftiges Umrühren oder kurzes Aufmixen.
Wird Gazpacho eiskalt serviert?
Sie soll gut gekühlt, aber nicht gefroren sein. Eine zu niedrige Temperatur dämpft Tomatenaroma, Salz und Säure. Direkt aus dem Kühlschrank ist sie richtig; große Mengen Eiswürfel würden die Suppe unnötig verwässern.
Gazpacho Rezept: kalte spanische Tomatensuppe
Eine erfrischende, fein pürierte Tomaten-Gazpacho mit Paprika, Gurke, Knoblauch, Olivenöl und Essig. Das eingeweichte Weißbrot sorgt für eine leicht cremige Konsistenz, kann für eine brotlose Variante aber weggelassen werden.
- Prep Time: 20 Minuten
- Total Time: 1 hour 20 minutes
- Yield: 4 Portionen, etwa 1,2 Liter 1x
- Category: Suppe
- Method: Pürieren
- Cuisine: Spanisch
- Diet: Vegan
Ingredients
- 1 kg sehr reife Tomaten
- 1 kleine grüne Paprika oder milde Spitzpaprika, etwa 120 g
- 1/2 Salatgurke, etwa 200 g
- 1 kleine Knoblauchzehe
- 60 g Weißbrot vom Vortag, optional
- 60 ml natives Olivenöl extra
- 25 ml Sherryessig oder milder Rotweinessig
- 1/2 bis 1 TL Salz, nach Geschmack
- 100–200 ml sehr kaltes Wasser, nach Bedarf
- Optional zum Servieren: fein gewürfelte Gurke, Tomate oder Paprika, Croutons und etwas Olivenöl
Instructions
- Tomaten, Paprika und Gurke gründlich waschen. Die Stielansätze der Tomaten entfernen und die Tomaten grob würfeln. Die Paprika entkernen und in Stücke schneiden. Die Gurke bei Bedarf teilweise schälen und ebenfalls grob schneiden.
- Das Weißbrot in Stücke zupfen, mit zwei bis drei Esslöffeln kaltem Wasser oder etwas austretendem Tomatensaft befeuchten und etwa 5 Minuten einweichen lassen.
- Tomaten, Paprika, Gurke, Knoblauch, eingeweichtes Brot, Essig und zunächst 1/2 Teelöffel Salz in einen Standmixer geben.
- Die Zutaten zuerst auf mittlerer Stufe zerkleinern und anschließend 1 bis 2 Minuten auf hoher Stufe sehr fein pürieren.
- Bei laufendem Mixer das Olivenöl langsam einfließen lassen. Danach zunächst 100 ml kaltes Wasser untermixen. Weiteres Wasser nur esslöffelweise ergänzen, bis die Gazpacho cremig fließt.
- Für eine besonders glatte Konsistenz die Suppe optional durch ein feines Sieb streichen.
- Die Gazpacho abdecken und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen.
- Vor dem Servieren gründlich umrühren oder kurz aufmixen. Mit Salz und bei Bedarf etwas zusätzlichem Essig abschmecken und mit den gewünschten Toppings servieren.
Notes
- Die Tomaten sollten vollständig reif, aromatisch und am Stielansatz deutlich duftend sein.
- Für Gazpacho ohne Brot das Weißbrot weglassen und zunächst kein zusätzliches Wasser verwenden.
- Eine dünne und mild schmeckende Gurkenschale kann mitverarbeitet werden. Eine dicke oder bittere Schale besser entfernen.
- Roher Knoblauch wird während der Kühlzeit intensiver. Deshalb zunächst nur eine kleine Zehe verwenden.
- Die Gazpacho kann am Vortag vorbereitet werden. Vor dem Servieren erneut aufmixen und abschmecken.
- Ist die Suppe zu dick, esslöffelweise kaltes Wasser ergänzen. Ist sie zu dünn, etwas eingeweichtes Brot oder eine weitere reife Tomate untermixen.
- Die Nährwerte sind ungefähre Angaben und können je nach Brot-, Salz- und Olivenölmenge abweichen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion, etwa 300 ml
- Calories: 220
- Sugar: 9 g
- Sodium: 450 mg
- Fat: 15 g
- Saturated Fat: 2 g
- Unsaturated Fat: 12 g
- Trans Fat: 0 g
- Carbohydrates: 21 g
- Fiber: 4 g
- Protein: 4 g
- Cholesterol: 0 mg




