Tabouleh Rezept mit Petersilie und feinem Bulgur

Tabouleh ist ein petersilienbetonter Salat aus der levantinischen Küche, der mit feinem Bulgur, Tomaten, Minze, Zitronensaft und Olivenöl zubereitet wird. Dieses Tabouleh Rezept zeigt eine kräuterreiche Version, bei der Petersilie und nicht eine große Menge Getreide den Hauptbestandteil bildet.

Viele in Deutschland verbreitete Couscous-Salate enthalten deutlich mehr Couscous als Kräuter und werden zusätzlich mit Paprika, Gurke, Mais oder anderen Zutaten ergänzt. Solche Salate können schmackhaft sein, unterscheiden sich jedoch in Aufbau, Konsistenz und Zutatenverhältnis deutlich von einem petersilienreichen Tabouleh.

Die Schreibweisen Tabouleh, Tabbouleh und Tabuleh bezeichnen üblicherweise denselben Salat. Die genaue Zusammensetzung kann sich je nach Region, Haushalt und persönlicher Vorliebe unterscheiden, weshalb es nicht nur eine überall verbindliche Zutatenmenge gibt.

Tabouleh auf einen Blick

  • Hauptzutaten: glatte Petersilie, feiner Bulgur, feste Tomaten, Minze und Frühlingszwiebeln
  • Dressing: Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer
  • Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten
  • Quell- und Ruhezeit: insgesamt etwa 20 Minuten
  • Ergibt: 6 Beilagenportionen
  • Besonderheit: deutlich mehr Petersilie als Bulgur
  • Ernährungsweise: vegan
  • Kalorien: ungefähr 160 Kilokalorien pro Portion

Was ist Tabouleh?

Tabouleh ist ein fein geschnittener Petersiliensalat aus der levantinischen Küche. Neben einer großen Menge glatter Petersilie gehören meist Tomaten, Minze, Zwiebeln oder Frühlingszwiebeln, Zitronensaft und Olivenöl dazu. Feiner Bulgur ergänzt den Salat, steht bei einer petersilienbetonten Zubereitung aber nicht im Mittelpunkt.

Die Bezeichnung „libanesisches Tabouleh“ wird häufig für besonders kräuterreiche Versionen verwendet. Auch Begriffe wie „tabouleh libanais“ oder „libanese tabouleh“ tauchen in Rezepten und auf Speisekarten auf. Dennoch können Mengen, Schnitttechnik und Würzung von Haushalt zu Haushalt variieren.

Das Besondere ist die Kombination aus frischen Kräutern, säuerlichem Zitronensaft, fruchtigen Tomaten und einem vergleichsweise kleinen Anteil Bulgur. Dadurch wirkt der Salat frisch und saftig, sollte aber nicht in überschüssiger Flüssigkeit liegen.

Petersilie oder Bulgur: das richtige Verhältnis

Bei diesem Rezept ist Petersilie die Hauptzutat. Auf etwa 250 Gramm vorbereitete Petersilie kommen nur 60 Gramm trockener feiner Bulgur. Der Bulgur sorgt für etwas Biss, nimmt einen Teil des Dressings auf und verbindet die übrigen Zutaten, ohne den Kräutergeschmack zu überdecken.

Ein Salat, der überwiegend aus Bulgur oder Couscous besteht und nur wenige Esslöffel Petersilie enthält, ist eher ein Getreidesalat mit Kräutern. Für ein petersilienreiches Tabouleh sollte die grüne Farbe der Kräuter deutlich dominieren.

Die benötigte Petersilienmenge lässt sich nicht allein anhand der Anzahl der Bundangaben bestimmen, weil Bundgrößen stark variieren. Für dieses Rezept sind ungefähr vier große Bund glatte Petersilie nötig. Nach dem Entfernen sehr dicker Stiele sollten etwa 250 Gramm Blätter und zarte Stiele übrig bleiben.

Welcher Bulgur eignet sich?

Am besten eignet sich sehr feiner Bulgur, der teilweise als Köftelik-Bulgur, feiner Weizenbulgur oder Bulgur der Körnung „fein“ angeboten wird. Seine kleinen Körner quellen schnell, verteilen sich gleichmäßig zwischen den Kräutern und müssen je nach Produkt nicht auf dem Herd gekocht werden.

Für das Rezept wird der Bulgur mit einer kleinen Menge heißem Wasser übergossen und abgedeckt quellen gelassen. Die genaue Flüssigkeitsmenge und Quellzeit können sich je nach Hersteller und Körnung unterscheiden. Deshalb sollten die Angaben auf der Verpackung berücksichtigt werden.

Beginne bei 60 Gramm feinem Bulgur mit etwa 90 Millilitern heißem Wasser. Ist der Bulgur nach der empfohlenen Quellzeit noch zu fest, können esslöffelweise wenige Milliliter Wasser ergänzt werden. Zu viel Wasser sollte vermieden werden, da nasser Bulgur den gesamten Salat verwässert.

Ist nur mittelgrober Bulgur erhältlich, muss er häufig länger quellen oder kurz gekocht werden. Anschließend sollte er vollständig auskühlen und sehr gut abtropfen. Grober Bulgur verändert die Konsistenz deutlich und ist für diese fein geschnittene Version weniger geeignet.

Tabouleh-Zutaten und Alternativen

  • Feiner Bulgur: Eine kleine Menge genügt, da die Petersilie im Vordergrund steht.
  • Glatte Petersilie: Sie lässt sich fein schneiden und bildet die Grundlage des Salats.
  • Minze: Eine kleinere Menge ergänzt die Petersilie mit einem frischen Aroma.
  • Tomaten: Reife, aber feste Tomaten geben Geschmack, ohne beim Schneiden sofort zu zerfallen.
  • Frühlingszwiebeln: Sie sorgen für eine milde Zwiebelschärfe. Alternativ eignet sich eine kleine rote Zwiebel.
  • Zitronensaft: Frisch gepresster Zitronensaft bringt die typische Säure in das Dressing.
  • Olivenöl: Ein aromatisches Olivenöl verbindet Kräuter, Tomaten und Bulgur.
  • Sumach: Das säuerlich-fruchtige Gewürz ist optional und kann zusätzlich über den fertigen Salat gestreut werden.

Wenn kein feiner Bulgur erhältlich ist, ist sehr fein geschroteter Weizenbulgur die beste Alternative. Couscous und Quinoa funktionieren technisch ebenfalls, ergeben jedoch moderne Varianten mit einem anderen Geschmack und einer anderen Textur.

Tabouleh-Zutaten mit viel Petersilie und einer kleinen Menge feinem Bulgur
Bei dieser Tabouleh-Version ist Petersilie die Hauptzutat, während nur wenig feiner Bulgur verwendet wird.

Kräuter und Tomaten richtig vorbereiten

Die gründliche Vorbereitung der Kräuter ist entscheidend. Petersilie und Minze sollten in reichlich kaltem Wasser gewaschen werden, damit Sand und kleine Verschmutzungen entfernt werden. Besonders bei großen Kräutermengen ist einmaliges Abspülen unter dem Wasserhahn häufig nicht ausreichend.

Fülle eine große Schüssel mit kaltem Wasser, bewege die Kräuter darin vorsichtig und hebe sie anschließend heraus. Schmutz kann dadurch auf den Schüsselboden sinken. Bei Bedarf wird das Wasser gewechselt und der Vorgang wiederholt.

Nach dem Waschen müssen Petersilie und Minze möglichst vollständig trocknen. Verwende dafür eine Salatschleuder in mehreren Durchgängen. Breite die Kräuter anschließend auf sauberen Küchentüchern oder Küchenpapier aus und lasse sie noch etwa zehn Minuten trocknen. Feuchte Kräuter lassen sich schlechter schneiden und geben zusätzliches Wasser an den Salat ab.

Gewaschene Petersilie und Minze trocknen auf Küchentüchern neben einer Salatschleuder
Gründlich getrocknete Kräuter lassen sich besser schneiden und verhindern, dass das Tabouleh unnötig wässrig wird.

Schneide die Kräuter mit einem großen, scharfen Messer in feine Streifen beziehungsweise kleine Stücke. Ein stumpfes Messer zerdrückt die Blätter stärker. Eine Küchenmaschine ist weniger geeignet, weil sie die Kräuter schnell ungleichmäßig zerkleinert oder zu einer feuchten Masse verarbeitet.

Die Tomaten werden in ungefähr fünf Millimeter kleine Würfel geschnitten. Sehr wässrige Kernbereiche können entfernt werden. Gib die Tomatenwürfel anschließend für fünf bis zehn Minuten in ein Sieb und tupfe sie bei Bedarf vorsichtig trocken. Salze die Tomaten nicht separat, da Salz frühzeitig zusätzliche Flüssigkeit herauszieht.

Tabouleh Schritt für Schritt

1. Bulgur quellen lassen

Den feinen Bulgur in ein feines Sieb geben und kurz unter kaltem Wasser abspülen. Danach in eine Schüssel füllen, mit etwa 90 Millilitern heißem Wasser übergießen und abgedeckt ungefähr 15 Minuten quellen lassen. Beachte dabei die Packungsangaben des verwendeten Produkts.

Den gequollenen Bulgur mit einer Gabel auflockern. Falls noch Flüssigkeit vorhanden ist, den Bulgur in einem Sieb abtropfen lassen und vorsichtig ausdrücken. Vor dem Vermischen muss er vollständig abgekühlt sein.

2. Kräuter schneiden

Die gewaschene und vollständig getrocknete Petersilie portionsweise fein schneiden. Sehr dicke Stiele werden entfernt, zarte obere Stiele können mitverwendet werden. Die Minzblätter von groben Stielen lösen und ebenfalls fein schneiden.

3. Tomaten und Zwiebeln vorbereiten

Die Tomaten klein würfeln, in einem Sieb abtropfen lassen und bei Bedarf trocken tupfen. Die Frühlingszwiebeln in sehr dünne Ringe schneiden. Besonders dicke weiße Teile können zusätzlich fein gehackt werden.

Gequollener feiner Bulgur, fein geschnittene Kräuter und abtropfende Tomatenwürfel
Der Bulgur sollte locker und nicht nass sein, während die Tomaten vor dem Mischen gut abtropfen.

4. Zutaten vermischen

Petersilie, Minze, Tomaten, Frühlingszwiebeln und den vollständig abgekühlten Bulgur in eine große Schüssel geben. Die Zutaten zunächst locker vermengen, ohne die Kräuter stark zusammenzudrücken.

5. Dressing zugeben

Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer und optional Sumach verrühren. Das Dressing über den Salat geben und alles gründlich, aber vorsichtig mischen. Tabouleh etwa 15 bis 20 Minuten ziehen lassen und anschließend erneut abschmecken.

Das Zitronen-Olivenöl-Dressing

Das Dressing besteht aus wenigen Zutaten und sollte deshalb ausgewogen abgeschmeckt werden. Für sechs Beilagenportionen eignen sich etwa 80 Milliliter frisch gepresster Zitronensaft und 60 Milliliter Olivenöl.

Der Zitronensaft soll deutlich wahrnehmbar sein, ohne die Kräuter vollständig zu überdecken. Da Zitronen unterschiedlich sauer sein können, empfiehlt es sich, zunächst einen kleinen Teil zurückzuhalten. Nach der Ruhezeit kann weitere Säure ergänzt werden.

Sumach passt geschmacklich gut zu Tabouleh, ist aber nicht zwingend erforderlich. Ein halber bis ein ganzer Teelöffel kann in das Dressing gerührt oder kurz vor dem Servieren über den Salat gestreut werden. Das Gewürz verstärkt die säuerlich-fruchtige Note, ersetzt aber nicht den Zitronensaft.

Dressing aus Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer und optionalem Sumach
Zitronensaft und Olivenöl werden ausgewogen abgeschmeckt und anschließend mit dem Tabouleh vermischt.

So wird Tabouleh nicht wässrig

  • Gewaschene Petersilie und Minze vollständig trocknen.
  • Reife, aber feste und nicht überreife Tomaten verwenden.
  • Wässrige Tomatenkerne bei Bedarf entfernen.
  • Tomatenwürfel vor dem Mischen in einem Sieb abtropfen lassen.
  • Den Bulgur nur mit der benötigten Wassermenge quellen lassen.
  • Überschüssige Flüssigkeit aus dem Bulgur abgießen.
  • Den Bulgur vollständig abkühlen lassen.
  • Das Dressing erst kurz vor der Ruhezeit unterheben.
  • Den fertigen Salat nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.

Zu viel Feuchtigkeit verdünnt das Dressing, nimmt den Kräutern ihre lockere Struktur und lässt den Salat schneller weich werden. Ein kleiner Flüssigkeitsfilm am Schüsselboden nach längerer Standzeit ist jedoch normal, da Salz und Zitronensaft den Tomaten nach und nach Saft entziehen.

Tabouleh mit Couscous

Tabouleh mit Couscous ist eine moderne und in Deutschland verbreitete Variante. Sie sollte nicht als identisch mit einem petersilienreichen Tabouleh aus feinem Bulgur dargestellt werden, da Couscous eine andere Struktur besitzt und in vielen Rezepten in deutlich größerer Menge verwendet wird.

Für eine kräuterreiche Couscous-Version können die 60 Gramm Bulgur durch 60 Gramm feinen Couscous ersetzt werden. Den Couscous nach Packungsangabe mit heißem Wasser quellen lassen, mit einer Gabel auflockern und vollständig auskühlen lassen. Anschließend wird er wie im Hauptrezept mit Petersilie, Minze, Tomaten und Dressing vermischt.

Soll ein klassischer deutscher Couscous-Salat entstehen, kann die Getreidemenge erhöht und weiteres Gemüse ergänzt werden. Das ist jedoch ein eigenständiger Salat und nicht die Hauptversion dieses Rezepts.

Quinoa-Tabouleh

Quinoa-Tabouleh ist ebenfalls eine moderne Variante. Quinoa enthält kein Bulgur und schmeckt kräftiger sowie leicht nussig. Vor dem Kochen sollte Quinoa gründlich in einem feinen Sieb abgespült werden.

Für sechs Beilagenportionen können etwa 70 Gramm trockene Quinoa verwendet werden. Die Quinoa nach Packungsangabe garen, anschließend ausdampfen und vollständig abkühlen lassen. Sie muss trocken und locker sein, bevor sie mit den Kräutern vermengt wird.

Da gekochte Quinoa mehr Volumen einnimmt als die kleine Bulgurmenge des Hauptrezepts, kann zunächst nur ein Teil untergemischt werden. So bleibt auch die Quinoa-Version deutlich petersilienbetont.

Ist Tabouleh vegan?

Das Hauptrezept ist von Natur aus vegan. Es enthält weder Fleisch noch Milchprodukte oder Eier. Bulgur besteht aus verarbeitetem Weizen und ist daher nicht glutenfrei. Für eine glutenfreie Variante kann der Bulgur durch vollständig abgekühlte Quinoa ersetzt werden.

Als Teil einer abwechslungsreichen Mahlzeit lässt sich der Salat beispielsweise mit einer pflanzlichen Protein-Bowl kombinieren. Auch in einer Sammlung für ein unkompliziertes gesundes Abendessen kann Tabouleh als frische Beilage eingesetzt werden, ohne dass der Salat selbst ein bestimmtes Ernährungsergebnis verspricht.

Tabouleh vorbereiten und aufbewahren

Tabouleh kann teilweise vorbereitet werden. Für die beste Konsistenz sollten die trockenen Kräuter, der gequollene Bulgur, die geschnittenen Frühlingszwiebeln und das Dressing zunächst getrennt aufbewahrt werden. Die Tomaten werden möglichst erst einige Stunden vor dem Servieren geschnitten.

Der Bulgur kann am Vortag gequollen, vollständig abgekühlt und in einem geschlossenen Behälter gekühlt werden. Petersilie und Minze können ebenfalls am Vortag gewaschen werden, müssen aber sehr gründlich trocknen. Bewahre sie locker zwischen Küchenpapier in einer gut verschlossenen Box auf.

Für ein intensiveres Aroma darf der fertig gemischte Salat etwa 15 bis 20 Minuten ziehen. Eine deutlich längere Ruhezeit ist nicht zwingend nötig. Wird Tabouleh mehrere Stunden im Voraus vollständig angemacht, werden die Kräuter weicher und die Tomaten geben mehr Saft ab.

Reste sollten direkt in einen geschlossenen Behälter gefüllt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Bei sauberer Zubereitung hält sich Tabouleh ungefähr zwei Tage. Am ersten Tag sind Kräuter und Tomaten in der Regel am frischesten. Vor dem erneuten Servieren den Salat umrühren und bei Bedarf mit etwas Zitronensaft nachwürzen.

Passende Gerichte und Beilagen

Tabouleh kann als Teil einer Mezze-Auswahl, als Beilage oder als Bestandteil einer größeren Mahlzeit serviert werden. Dazu passen unter anderem Falafel, Hummus, Fladenbrot, gebratenes Gemüse und Hülsenfrüchte.

Auch ein würziges Shakshuka Rezept lässt sich mit dem frischen Petersiliensalat kombinieren. Die Säure des Dressings bildet einen passenden Kontrast zur warmen Tomatensauce.

Wer Mahlzeiten nach ihrem Zuckergehalt zusammenstellt, kann Tabouleh außerdem mit Gerichten aus der Übersicht für zuckerarme Rezepte kombinieren. Entscheidend bleibt dabei die Zusammensetzung der gesamten Mahlzeit.

Häufige Fragen zum Tabouleh Rezept

Besteht Tabouleh hauptsächlich aus Petersilie oder Bulgur?

Bei der petersilienreichen Hauptversion bildet glatte Petersilie den größten Anteil. Bulgur wird nur in einer kleinen Menge ergänzt. In Deutschland verbreitete Getreidesalate enthalten häufig mehr Bulgur oder Couscous, sind aber anders aufgebaut.

Muss feiner Bulgur gekocht werden?

Sehr feiner Bulgur muss je nach Produkt oft nur mit heißem Wasser übergossen und quellen gelassen werden. Die Packungsangaben sind maßgeblich, weil Körnung und Vorverarbeitung variieren können.

Wie fein müssen Petersilie und Minze geschnitten werden?

Die Kräuter sollten fein, aber nicht zu einer Paste geschnitten werden. Kleine Stücke von ungefähr zwei bis drei Millimetern ergeben eine angenehme Konsistenz. Ein scharfes Messer verhindert, dass die Blätter unnötig zerdrückt werden.

Wie lange muss Tabouleh durchziehen?

Etwa 15 bis 20 Minuten reichen aus, damit Bulgur und Kräuter das Dressing aufnehmen. Danach sollte der Salat erneut abgeschmeckt werden.

Kann man Tabouleh am Vortag zubereiten?

Die einzelnen Komponenten können am Vortag vorbereitet werden. Für eine frische, lockere Konsistenz sollten Tomaten, Kräuter, Bulgur und Dressing möglichst erst einige Stunden vor dem Servieren vollständig vermischt werden.

Welche Alternative gibt es zu feinem Bulgur?

Die ähnlichste Alternative ist ein anderer sehr fein geschroteter Weizenbulgur. Couscous kann als moderne Variante verwendet werden. Für eine glutenfreie Version eignet sich gekochte und vollständig abgekühlte Quinoa.

Wie viele Kalorien hat Tabouleh?

Eine Beilagenportion dieses Rezepts enthält ungefähr 160 Kilokalorien. Der Wert ist ein Näherungswert und hängt insbesondere von der verwendeten Olivenölmenge, den tatsächlichen Portionsgrößen und den konkreten Zutaten ab.

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Petersilienreiches Tabouleh mit feinem Bulgur

Tabouleh mit feinem Bulgur, Tomaten, Minze und Zitrone

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Dieses petersilienreiche Tabouleh wird mit einer kleinen Menge feinem Bulgur, vielen frischen Kräutern, festen Tomaten, Zitronensaft und Olivenöl zubereitet. Durch sorgfältiges Trocknen der Petersilie und Abtropfen der Tomaten bleibt der Salat frisch, locker und nicht unnötig wässrig.

  • Author: Aziz
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 0 Minuten
  • Total Time: 2 hours 30 minutes
  • Yield: 6 Beilagenportionen 1x
  • Category: Salat, Beilage, Mezze
  • Method: Quellen und Mischen
  • Cuisine: Levantinisch
  • Diet: Vegan

Ingredients

Scale
  • 60 g feiner Bulgur
  • etwa 90 ml heißes Wasser, abhängig von den Packungsangaben
  • 250 g glatte Petersilie, vorbereitet gewogen
  • 30 g frische Minzblätter
  • 400 g reife, aber feste Tomaten
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 80 ml frisch gepresster Zitronensaft
  • 60 ml Olivenöl
  • 1 TL Salz, nach Geschmack
  • ½ TL schwarzer Pfeffer
  • ½1 TL Sumach, optional

Instructions

  1. Bulgur quellen lassen: Den feinen Bulgur in ein Sieb geben und kurz mit kaltem Wasser abspülen. In eine Schüssel füllen, mit etwa 90 ml heißem Wasser übergießen und abgedeckt ungefähr 15 Minuten quellen lassen. Dabei auch die Packungsangaben des verwendeten Bulgurs beachten.
  2. Bulgur abkühlen: Den gequollenen Bulgur mit einer Gabel auflockern. Falls noch Flüssigkeit vorhanden ist, in einem feinen Sieb abtropfen lassen und vorsichtig ausdrücken. Anschließend vollständig abkühlen lassen.
  3. Kräuter waschen: Petersilie und Minze in einer großen Schüssel mit kaltem Wasser gründlich waschen. Bei Bedarf das Wasser wechseln und den Vorgang wiederholen.
  4. Kräuter trocknen: Petersilie und Minze in mehreren Durchgängen trocken schleudern. Anschließend auf sauberen Küchentüchern ausbreiten und etwa 10 Minuten vollständig trocknen lassen.
  5. Kräuter schneiden: Sehr dicke Petersilienstiele entfernen. Petersilie und Minze mit einem scharfen Messer fein schneiden, ohne die Blätter zu zerdrücken.
  6. Tomaten vorbereiten: Die Tomaten in ungefähr 5 mm kleine Würfel schneiden. Sehr wässrige Kernbereiche bei Bedarf entfernen. Die Tomatenwürfel 5–10 Minuten in einem Sieb abtropfen lassen und vorsichtig trocken tupfen.
  7. Frühlingszwiebeln schneiden: Die Frühlingszwiebeln in sehr dünne Ringe schneiden. Dickere weiße Teile zusätzlich fein hacken.
  8. Salat vermengen: Petersilie, Minze, Tomaten, Frühlingszwiebeln und den vollständig abgekühlten Bulgur locker in einer großen Schüssel vermischen.
  9. Dressing anrühren: Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer und optional Sumach miteinander verrühren. Über den Salat geben und vorsichtig unterheben.
  10. Durchziehen lassen: Das Tabouleh etwa 15–20 Minuten ziehen lassen. Vor dem Servieren erneut abschmecken und bei Bedarf etwas Zitronensaft, Salz oder Olivenöl ergänzen.

Notes

  • Die benötigte Flüssigkeitsmenge und Quellzeit können je nach Bulgurprodukt abweichen. Deshalb immer auch die Packungsangaben berücksichtigen.
  • Der Bulgur soll weich und locker, aber nicht nass oder breiig sein.
  • Petersilie und Minze müssen vor dem Schneiden möglichst vollständig trocken sein.
  • Sehr saftige Tomaten sollten teilweise entkernt und vor dem Vermischen gut abgetropft werden.
  • Sumach ist optional und ergänzt den Zitronensaft mit einer säuerlich-fruchtigen Note.
  • Für eine Couscous-Variante kann dieselbe Menge feiner Couscous nach Packungsangabe gequollen werden. Diese moderne Variante unterscheidet sich von der Hauptversion mit Bulgur.
  • Für Quinoa-Tabouleh etwa 70 g Quinoa abspülen, nach Packungsangabe kochen und vollständig auskühlen lassen. Nur so viel Quinoa unterheben, dass die Petersilie weiterhin dominiert.
  • Reste in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von etwa 2 Tagen verbrauchen.
  • Die angegebenen Nährwerte sind Näherungswerte und können je nach Zutaten und Portionsgröße abweichen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Beilagenportion
  • Calories: 160
  • Sugar: 3 g
  • Sodium: 400 mg
  • Fat: 10 g
  • Saturated Fat: 1.4 g
  • Unsaturated Fat: 8.3 g
  • Trans Fat: 0 g
  • Carbohydrates: 15 g
  • Fiber: 4 g
  • Protein: 4 g
  • Cholesterol: 0 mg

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