Für Bruschetta mit Tomaten werden Brotscheiben knusprig geröstet, noch warm mit Knoblauch eingerieben und erst kurz vor dem Servieren mit einer abgetropften Mischung aus reifen Tomaten, Basilikum und Olivenöl belegt. Dieses einfache Bruschetta Rezept ergibt etwa zehn Scheiben beziehungsweise vier Portionen und funktioniert mit Ciabatta, Baguette oder einem stabilen Bauernbrot.
Entscheidend sind aromatische, nicht zu weiche Tomaten und ein Brot, das kräftig genug geröstet wird. Werden Tomatenflüssigkeit und Kerne bei Bedarf reduziert und kommt der Belag erst unmittelbar vor dem Servieren auf das Brot, bleibt die Bruschetta außen knusprig und lässt sich gut aus der Hand essen.
Bruschetta auf einen Blick
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Menge | Etwa 10 Scheiben beziehungsweise 4 Portionen |
| Vorbereitung | Ca. 20 Minuten |
| Röstzeit | Ca. 6–10 Minuten im Ofen |
| Hauptzutaten | Brot, Tomaten, Knoblauch, Basilikum und Olivenöl |
| Geeignete Brote | Ciabatta, Baguette, italienisches Landbrot oder Bauernbrot |
| Wichtigster Knusper-Tipp | Tomaten abtropfen lassen und Brot erst kurz vor dem Servieren belegen |
| Vorbereitung möglich | Ja, Brot und Tomatenbelag getrennt lagern |
Was ist Bruschetta?
Bruschetta bezeichnet grundsätzlich geröstetes Brot, das häufig mit Knoblauch eingerieben und mit Olivenöl gewürzt wird. Der Belag kann je nach Zubereitung unterschiedlich ausfallen. Neben Tomaten sind beispielsweise gegrilltes Gemüse, Pilze, Bohnen, Käse oder Oliven möglich.
Die in Deutschland besonders bekannte Version ist Bruschetta al pomodoro: geröstetes Brot mit gewürfelten Tomaten, Basilikum, Knoblauch und Olivenöl. Auf genau diese Variante konzentriert sich das folgende Bruschetta Rezept.
Ein spezielles „Bruschetta-Gewürz“ ist dafür nicht notwendig. Salz, schwarzer Pfeffer und frisches Basilikum reichen für die Hauptversion aus. Nach Geschmack können etwas Oregano, Chiliflocken oder wenige Tropfen heller Weinessig ergänzt werden.
Aussprache: Wie spricht man Bruschetta aus?
Das italienische Wort wird ungefähr „brus-KET-ta“ ausgesprochen. Die Buchstabenkombination „sch“ klingt hier nicht wie das deutsche „sch“, sondern das „ch“ vor „e“ wird als hartes „k“ gesprochen. Die Betonung liegt auf der zweiten Silbe.
Der italienische Wörterbucheintrag bei Treccani verwendet die Schreibweise „bruschétta“ und kennzeichnet damit ebenfalls die Betonung auf „ket“.
Welches Brot eignet sich für Bruschetta?
Das beste Bruschetta-Brot besitzt eine stabile Krume, lässt sich in ausreichend dicke Scheiben schneiden und wird beim Rösten außen knusprig, ohne sofort vollständig auszutrocknen. Sehr weiches, dünn geschnittenes Toastbrot ist weniger geeignet, weil es unter dem saftigen Tomatenbelag schnell nachgibt.

Ciabatta
Ciabatta ist eine besonders praktische Wahl. Die offene Porung nimmt etwas Olivenöl und Tomatensaft auf, während die kräftige Kruste für Stabilität sorgt. Je nach Größe kann das Brot gerade oder leicht schräg in etwa 1,5 bis 2 Zentimeter dicke Scheiben geschnitten werden.
Baguette
Auch Baguette funktioniert. Da die Scheiben kleiner sind, eignet es sich gut für eine Antipasti-Platte oder ein Buffet. Das Baguette am besten schräg in etwa 1,5 Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Zu dünne Scheiben werden schnell trocken und können unter dem Belag brechen.
Bauernbrot oder italienisches Landbrot
Ein helles oder gemischtes Bauernbrot ergibt größere, rustikale Bruschetta. Es sollte nicht zu frisch und weich sein. Brot vom Vortag lässt sich häufig sogar gleichmäßiger rösten. Sehr kräftiges Roggenbrot ist möglich, verändert den Geschmack aber deutlich und kann die Tomaten überdecken.
Wie dick sollten die Brotscheiben sein?
Eine Dicke von 1,5 bis 2 Zentimetern ist ideal. Die Scheiben bleiben innen leicht saftig, entwickeln außen Röstaromen und tragen den Belag zuverlässig. Größere Scheiben können nach dem Belegen halbiert werden.
Welche Tomaten eignen sich?
Für Tomaten-Bruschetta sind reife, aromatische und zugleich feste Tomaten wichtig. Sehr weiche, überreife Früchte geben viel Flüssigkeit ab und machen den Belag breiig. Wässrige Wintertomaten liefern dagegen wenig Aroma.
Gut geeignet sind:
- reife Roma- oder Flaschentomaten,
- aromatische Strauchtomaten,
- feste Datteltomaten,
- eine Mischung aus größeren Tomaten und kleinen Kirschtomaten.
Kleine Tomaten schmecken häufig intensiv, benötigen beim Schneiden aber etwas mehr Zeit. Große Fleischtomaten können verwendet werden, sollten jedoch bei sehr saftigem Inneren sorgfältig entkernt werden.
Sollten Kerne und Tomatenflüssigkeit entfernt werden?
Die Kerne müssen nicht grundsätzlich vollständig entfernt werden. Enthalten die Tomaten jedoch große, sehr wässrige Samenkammern, sollten diese teilweise herausgeschnitten oder mit einem Löffel entfernt werden.
Die gewürfelten Tomaten werden anschließend in ein Sieb gegeben, leicht gesalzen und etwa zehn Minuten abgetropft. Dieser Schritt entfernt überschüssige Flüssigkeit, ohne den Belag trocken zu machen. Vor dem Belegen kann am Schüsselboden gesammelter Saft zusätzlich abgegossen werden.
Zutaten und mögliche Alternativen
Für etwa zehn Scheiben beziehungsweise vier Portionen werden folgende Zutaten benötigt:
- 1 Ciabatta, etwa 300–350 g
- 600 g reife, feste Tomaten
- 2 Knoblauchzehen
- 4 EL natives Olivenöl extra
- 15 g frisches Basilikum
- etwa 1/2 TL Salz, zusätzlich nach Geschmack
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- optional: Chiliflocken oder 1/2 TL getrockneter Oregano
Statt Ciabatta können Baguette oder Bauernbrot verwendet werden. Bei kleineren Baguettes entstehen eher zwölf Scheiben als zehn. Die Tomatenmenge reicht trotzdem aus, solange der Belag nicht zu hoch aufgeschichtet wird.
Eine Knoblauchzehe wird zum Einreiben des Brotes verwendet. Die zweite kann sehr fein gehackt oder gerieben unter die Tomaten gemischt werden. Für eine mildere Bruschetta genügt es, nur das warme Brot leicht mit Knoblauch einzureiben.
Bruschetta Schritt für Schritt zubereiten
1. Tomaten schneiden und abtropfen lassen
Die Tomaten waschen und sorgfältig abtrocknen. Stielansätze entfernen und das Fruchtfleisch in etwa 8 bis 10 Millimeter große Würfel schneiden. Sehr flüssige Samenkammern vorher teilweise entfernen.
Die Tomatenwürfel in ein Sieb geben, mit ungefähr 1/4 Teelöffel Salz vermischen und zehn Minuten über einer Schüssel abtropfen lassen. Nicht ausdrücken, da die Würfel sonst ihre Form verlieren.

2. Basilikum und Knoblauch vorbereiten
Das Basilikum waschen und vollständig trocknen. Feuchte Kräuter würden zusätzliche Flüssigkeit in die Tomatenmischung bringen. Die Blätter erst kurz vor dem Vermischen in schmale Streifen schneiden oder mit den Fingern grob zerzupfen.
Eine Knoblauchzehe schälen und halbieren. Sie wird später über das warme Brot gerieben. Die zweite Zehe für eine kräftigere Variante sehr fein hacken oder reiben.
3. Tomatenmischung würzen
Die abgetropften Tomaten in eine Schüssel geben. Zwei Esslöffel Olivenöl, Basilikum, schwarzen Pfeffer und nach Wunsch den fein gehackten Knoblauch untermischen. Bei Bedarf mit wenig zusätzlichem Salz abschmecken.
Die Mischung etwa 10 bis 20 Minuten ziehen lassen. Diese Zeit reicht aus, damit sich die Aromen verbinden. Zieht sie deutlich länger, geben Salz und Tomaten immer mehr Flüssigkeit ab. Vor dem Servieren deshalb nochmals kontrollieren und überschüssigen Saft abgießen.
4. Brot schneiden und rösten
Das Ciabatta in 1,5 bis 2 Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben dünn mit den übrigen zwei Esslöffeln Olivenöl bepinseln. Das Öl muss das Brot nicht vollständig tränken; eine leichte Schicht genügt.
Das Brot anschließend im Ofen, in der Pfanne oder auf dem Grill rösten. Es soll an den Rändern goldbraun und knusprig werden, im Inneren aber noch etwas Substanz behalten.
5. Warmes Brot mit Knoblauch einreiben
Die gerösteten Brotscheiben direkt nach dem Rösten vorsichtig mit der Schnittfläche einer halbierten Knoblauchzehe einreiben. Auf der rauen, warmen Oberfläche wird der Knoblauch leicht abgerieben und gibt sein Aroma an das Brot ab.
Der Knoblauch kommt am besten nach dem Rösten auf das Brot. Vor dem Rösten aufgetragener Knoblauch kann bei hoher Hitze verbrennen und bitter schmecken. Je öfter über die Oberfläche gerieben wird, desto kräftiger wird das Ergebnis.

6. Belegen und sofort servieren
Die Tomatenmischung nochmals umrühren und Flüssigkeit am Schüsselboden abgießen. Den Belag erst unmittelbar vor dem Essen auf den Brotscheiben verteilen. Nach Wunsch mit wenigen Tropfen Olivenöl, frischem Pfeffer oder kleinen Basilikumblättern abschließen.
Bruschetta schmeckt am besten direkt nach dem Belegen. Soll sie auf einer Platte serviert werden, zunächst nur eine kleinere Menge anrichten und später frische Scheiben nachlegen.
Brot im Ofen, in der Pfanne oder auf dem Grill rösten
Bruschetta im Backofen
Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze oder 200 °C Umluft vorheizen. Die Brotscheiben nebeneinander auf ein Backblech legen und je nach Brotsorte sechs bis zehn Minuten rösten. Nach etwa der Hälfte der Zeit wenden.
Die genaue Röstzeit hängt von Dicke, Feuchtigkeit und Brotsorte ab. Das Brot deshalb ab der sechsten Minute beobachten. Die Oberfläche soll goldbraun werden, nicht dunkel verbrennen.
Bruschetta in der Pfanne
Eine große Pfanne ohne zusätzliches Fett auf mittlere bis mittelhohe Temperatur erhitzen. Die leicht mit Olivenöl bestrichenen Brotscheiben hineinlegen und pro Seite ungefähr zwei bis drei Minuten rösten.
Die Pfannenmethode eignet sich besonders für kleinere Mengen. Das Brot nicht zu eng einlegen und die Hitze reduzieren, falls das Olivenöl zu rauchen beginnt.
Bruschetta auf dem Grill
Die Brotscheiben bei mittlerer direkter Hitze ungefähr ein bis zwei Minuten pro Seite grillen. Da Brot auf dem Grill schnell verbrennt, sollte es nicht unbeaufsichtigt bleiben. Eine leicht ungleichmäßige Bräunung und einzelne Grillstreifen sind erwünscht.
Nach dem Grillen das noch warme Brot mit Knoblauch einreiben und erst kurz vor dem Servieren belegen.
So bleibt Bruschetta knusprig
Weiche Bruschetta entsteht fast immer durch zu viel Tomatenflüssigkeit oder zu frühes Belegen. Mit den folgenden Maßnahmen bleibt das Brot deutlich länger stabil:
- Feste, nicht überreife Tomaten verwenden.
- Sehr wässrige Samenkammern teilweise entfernen.
- Tomatenwürfel nach dem Salzen etwa zehn Minuten abtropfen lassen.
- Gesammelte Flüssigkeit vor dem Belegen abgießen.
- Das Brot kräftig, aber nicht steinhart rösten.
- Tomatenmischung nicht schon lange vor dem Servieren auflegen.
- Fertig belegte Scheiben nicht abdecken, da sich darunter Feuchtigkeit sammelt.
Eine dünne Schicht Olivenöl auf der Brotoberfläche kann das schnelle Eindringen von Tomatensaft etwas verlangsamen. Sie ersetzt jedoch nicht das gründliche Abtropfen der Tomaten.
Welche Gewürze passen zu Bruschetta?
Die klassische Tomatenmischung benötigt nur wenige Gewürze. Salz hebt das Tomatenaroma hervor, Pfeffer bringt leichte Schärfe und Basilikum sorgt für Frische. Das Olivenöl verbindet die Zutaten.
Als kleine Ergänzungen eignen sich:
- eine Prise Chiliflocken,
- wenig getrockneter Oregano,
- einige Tropfen heller Weinessig,
- wenig fein abgeriebene Zitronenschale,
- sehr fein gehackte rote Zwiebel.
Balsamico kann verwendet werden, ist aber kein notwendiger Bestandteil. Dunkler Balsamico bringt Süße und eine kräftige Farbe mit. Daher besser sparsam dosieren, damit er die reifen Tomaten nicht überdeckt.
Varianten mit Mozzarella, Burrata und Caprese
Bruschetta mit Mozzarella
Für Bruschetta mit Mozzarella etwa 100 bis 125 Gramm gut abgetropften Mozzarella klein würfeln und kurz vor dem Servieren unter die Tomaten heben. Der Käse sollte möglichst trocken sein, damit der Belag nicht zusätzlich verwässert.
Bruschetta mit Burrata
Burrata nicht vollständig unter die Tomaten mischen. Stattdessen etwas Tomatenbelag auf dem Brot verteilen und kleine Stücke Burrata daraufsetzen. Da Burrata sehr cremig und feucht ist, sollte diese Variante sofort serviert werden.
Caprese-Bruschetta
Caprese-Bruschetta verbindet die typischen Zutaten Tomate, Mozzarella und Basilikum auf geröstetem Brot. Dafür Tomatenbelag und gut abgetropften Mozzarella auf dem Brot verteilen. Einige Tropfen Olivenöl und schwarzer Pfeffer reichen zum Abschmecken.
Diese Varianten bleiben bewusst nah am Hauptrezept. Sie benötigen keine eigene Tomatensauce und keine zusätzliche lange Zubereitung.
Bruschetta im Airfryer zubereiten
Ein Airfryer ist für Bruschetta nicht notwendig, kann aber kleine Brotmengen schnell rösten. Die Scheiben leicht mit Olivenöl bepinseln und in einer Lage in den Korb legen.
Bei etwa 180 °C ungefähr drei bis fünf Minuten rösten und nach zwei bis drei Minuten kontrollieren oder wenden. Diese Angaben sind Richtwerte, da Leistung, Korbgröße und Luftstrom je nach Gerät unterschiedlich ausfallen. Dünne Baguettescheiben können bereits früher fertig sein.
Das geröstete Brot anschließend wie gewohnt mit Knoblauch einreiben und erst vor dem Servieren mit Tomaten belegen.
Kurzer Thermomix-Hinweis
Auch ein Thermomix ist für einfache Bruschetta nicht erforderlich. Er kann zum sehr kurzen Zerkleinern der grob vorbereiteten Tomaten oder zum vorsichtigen Vermischen des Belags verwendet werden.
Die Tomaten dabei nur für wenige Sekunden und mit niedriger bis mittlerer Geschwindigkeit verarbeiten, anschließend sofort kontrollieren. Zu langes oder zu starkes Mixen zerstört die Würfelstruktur und macht die Tomaten breiig. Für ein gleichmäßiges Ergebnis ist das Schneiden mit einem scharfen Messer meistens besser.
Bruschetta und Crostini im Vergleich
Bruschetta und Crostini bestehen beide aus geröstetem oder getoastetem Brot mit Belag. Die Begriffe werden in der Praxis jedoch nicht immer streng voneinander getrennt.
Bruschetta wird häufig aus größeren, etwas dickeren Scheiben eines rustikalen Brotes zubereitet. Das Brot wird geröstet, oft mit Knoblauch eingerieben und mit Olivenöl beträufelt. Crostini sind meist kleiner und dünner. Sie können mit zahlreichen Aufstrichen, Pasten, Käse- oder Gemüsebelägen serviert werden.
Für ein Buffet eignen sich kleinere Baguettescheiben daher sowohl als kompakte Bruschetta als auch als Crostini. Wichtiger als die Bezeichnung ist, dass das Brot zum gewählten Belag passt und stabil bleibt.
Bruschetta vorbereiten und aufbewahren
Bruschetta lässt sich gut vorbereiten, solange Brot und Belag getrennt bleiben.
Brot vorbereiten
Das Brot kann einige Stunden oder höchstens einen Tag vorher geröstet werden. Die Scheiben vollständig auskühlen lassen und anschließend luftdicht bei Raumtemperatur aufbewahren. Werden sie noch warm verpackt, entsteht Kondenswasser und das Brot verliert seine Knusprigkeit.
Vor dem Servieren können die Scheiben für zwei bis drei Minuten im heißen Ofen aufgefrischt werden.
Tomaten vorbereiten
Die Tomaten können bis zu etwa sechs Stunden vorher gewürfelt und abgetropft werden. Gut abgedeckt im Kühlschrank lagern. Basilikum, endgültige Salzmenge und Olivenöl idealerweise erst 15 bis 30 Minuten vor dem Servieren ergänzen.
Eine bereits fertig gewürzte Tomatenmischung kann ebenfalls einige Stunden gekühlt werden, gibt mit der Zeit jedoch mehr Flüssigkeit ab. Vor dem Belegen nochmals abtropfen lassen und vorsichtig umrühren.
Fertig belegte Bruschetta aufbewahren
Fertig belegte Scheiben sind nicht gut lagerfähig. Das Brot nimmt den Tomatensaft auf und wird weich. Reste sollten daher möglichst zeitnah gegessen werden. Für Gäste besser nur einen Teil der Brote belegen und den Rest nach Bedarf frisch anrichten.
Antipasti und passende Beilagen
Bruschetta passt als Vorspeise, kleiner Snack oder Bestandteil einer Antipasti-Platte. Dazu können Oliven, marinierte Artischocken, eingelegte Paprika, Käse, gegrillte Pilze oder dünn geschnittene Wurstwaren serviert werden.
Auch abgekühltes mediterranes Ofengemüse ergänzt eine solche Platte. Als warmes Hauptgericht danach passt beispielsweise ein Auberginen-Zucchini-Auflauf.
Für ein unkompliziertes Menü kann Bruschetta außerdem mit Salat, Pasta oder weiteren einfachen Rezepten, die immer schmecken, kombiniert werden. Als italienisch inspirierter Abschluss eignet sich eine gekühlte italienische Panna Cotta.
Nährwerte und Kalorien
Die Nährwerte hängen vor allem von Brotsorte, Scheibengröße und verwendeter Olivenölmenge ab. Für das hier beschriebene Rezept mit zehn Scheiben ergeben sich als Näherungswerte:
| Menge | Geschätzte Kalorien |
|---|---|
| 1 Stück | Ca. 135 kcal |
| 1 Portion, etwa 2–3 Stück | Ca. 340 kcal |
Bei dünneren Baguettescheiben fällt der Wert pro Stück niedriger aus. Wird deutlich mehr Olivenöl, Mozzarella oder Burrata verwendet, steigt der ungefähre Energiegehalt.
Häufige Fragen zum Bruschetta Rezept
Wie macht man einfache Bruschetta?
Brot in 1,5 bis 2 Zentimeter dicke Scheiben schneiden, mit wenig Olivenöl rösten und noch warm mit Knoblauch einreiben. Abgetropfte Tomaten mit Basilikum, Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen und erst kurz vor dem Servieren auf das Brot geben.
Muss das Brot vor oder nach dem Rösten mit Knoblauch eingerieben werden?
Der Knoblauch wird am besten nach dem Rösten über das noch warme Brot gerieben. So bleibt das Aroma frisch und der Knoblauch kann während des Röstens nicht verbrennen.
Kann man Bruschetta mit Baguette machen?
Ja. Baguette schräg in ungefähr 1,5 Zentimeter dicke Scheiben schneiden und nur so lange rösten, bis die Oberfläche goldbraun ist. Da die Scheiben kleiner sind, entsteht eine praktische Buffetgröße.
Wie lange sollte die Tomatenmischung ziehen?
Etwa 10 bis 20 Minuten reichen aus. Eine längere Ziehzeit ist möglich, führt aber zu mehr Flüssigkeit in der Schüssel. Vor dem Belegen sollte diese abgegossen werden.
Warum wird meine Bruschetta weich?
Wahrscheinlich waren die Tomaten sehr wässrig, wurden nicht abgetropft oder zu früh auf das Brot gegeben. Auch zu wenig geröstetes Brot weicht schneller durch.
Kann man Bruschetta kalt essen?
Der Tomatenbelag wird normalerweise bei Raumtemperatur oder leicht gekühlt verwendet. Das geröstete Brot darf warm oder vollständig abgekühlt sein. Wichtig ist vor allem, die Scheiben frisch zu belegen.
Braucht Bruschetta Balsamico?
Nein. Tomaten, Olivenöl, Basilikum, Knoblauch, Salz und Pfeffer reichen aus. Balsamico kann sparsam ergänzt werden, wenn eine süß-säuerliche Note gewünscht ist.
Kann Bruschetta am Vortag vorbereitet werden?
Das Brot kann am Vortag geröstet und nach dem vollständigen Auskühlen luftdicht aufbewahrt werden. Die Tomaten besser erst am Serviertag schneiden. Brot und Belag dürfen erst kurz vor dem Essen zusammenkommen.
Was tun, wenn die Tomatenmischung zu flüssig ist?
Die Mischung in ein Sieb geben und einige Minuten abtropfen lassen. Beim nächsten Mal sehr weiche Samenkammern vor dem Würfeln teilweise entfernen und Salz erst kontrolliert dosieren.
Bruschetta mit Tomaten und Basilikum
Knusprig geröstete Brotscheiben werden mit Knoblauch eingerieben und erst kurz vor dem Servieren mit einer abgetropften Mischung aus reifen Tomaten, frischem Basilikum und Olivenöl belegt. Dieses einfache Bruschetta Rezept ergibt etwa 10 Stück beziehungsweise 4 Portionen.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 8 Minuten
- Total Time: 28 Minuten
- Yield: Etwa 10 Stück / 4 Portionen 1x
- Category: Vorspeise
- Method: Rösten
- Cuisine: Italienisch
- Diet: Vegetarian
Ingredients
- 1 Ciabatta, etwa 300–350 g
- 600 g reife, feste Tomaten
- 2 Knoblauchzehen
- 4 EL natives Olivenöl extra, aufgeteilt
- 15 g frisches Basilikum
- etwa 1/2 TL Salz, aufgeteilt und zusätzlich nach Geschmack
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
- optional: Chiliflocken oder 1/2 TL getrockneter Oregano
Instructions
- Die Tomaten waschen, sorgfältig abtrocknen und die Stielansätze entfernen. Sehr flüssige Samenkammern bei Bedarf teilweise herausnehmen. Das Fruchtfleisch in etwa 8 bis 10 mm große Würfel schneiden.
- Die Tomatenwürfel in ein Sieb geben, mit etwa 1/4 TL Salz vermischen und 10 Minuten über einer Schüssel abtropfen lassen. Die Tomaten nicht ausdrücken.
- Das Basilikum waschen, vollständig trocknen und in feine Streifen schneiden oder grob zerzupfen. Eine Knoblauchzehe halbieren. Die zweite Zehe für eine kräftigere Variante sehr fein hacken oder reiben.
- Die abgetropften Tomaten mit 2 EL Olivenöl, Basilikum, schwarzem Pfeffer und nach Wunsch dem fein gehackten Knoblauch vermischen. Mit wenig zusätzlichem Salz abschmecken und 10 bis 20 Minuten ziehen lassen.
- Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze oder 200 °C Umluft vorheizen. Das Ciabatta in etwa 10 Scheiben von jeweils 1,5 bis 2 cm Dicke schneiden.
- Die Brotscheiben dünn mit den übrigen 2 EL Olivenöl bepinseln und nebeneinander auf ein Backblech legen. 6 bis 10 Minuten rösten und nach etwa der Hälfte der Zeit wenden. Ab der sechsten Minute regelmäßig kontrollieren.
- Das noch warme Brot mit der Schnittfläche der halbierten Knoblauchzehe einreiben. Für einen milderen Geschmack nur leicht über die Oberfläche reiben.
- Überschüssige Flüssigkeit aus der Tomatenmischung abgießen. Den Belag erst unmittelbar vor dem Servieren auf den Brotscheiben verteilen und nach Wunsch mit Pfeffer, Basilikum oder wenigen Tropfen Olivenöl verfeinern.
Notes
- Pfanne: Die leicht geölten Brotscheiben bei mittlerer bis mittelhoher Hitze etwa 2 bis 3 Minuten pro Seite rösten.
- Grill: Das Brot bei mittlerer direkter Hitze etwa 1 bis 2 Minuten pro Seite grillen und dabei gut beobachten.
- Airfryer: Bei ungefähr 180 °C etwa 3 bis 5 Minuten rösten. Die genaue Zeit ist ein Richtwert und hängt vom Gerät sowie von der Scheibendicke ab.
- Feste, aromatische Tomaten verwenden und überschüssige Flüssigkeit sorgfältig abtropfen lassen.
- Tomatenbelag und geröstetes Brot getrennt aufbewahren. Fertig belegte Bruschetta wird schnell weich.
- Für Bruschetta mit Mozzarella 100–125 g gut abgetropften, gewürfelten Mozzarella kurz vor dem Servieren unter die Tomaten heben.
- Die angegebenen Nährwerte sind Näherungswerte und können je nach Brotsorte, Scheibengröße und verwendeter Olivenölmenge abweichen.
Nutrition
- Serving Size: 2–3 Stück
- Calories: 340
- Sugar: 6 g
- Sodium: 620 mg
- Fat: 14 g
- Saturated Fat: 2 g
- Unsaturated Fat: 11 g
- Trans Fat: 0 g
- Carbohydrates: 45 g
- Fiber: 4 g
- Protein: 9 g
- Cholesterol: 0 mg





