Wurstsalat Rezept mit würzigem Essig-Öl-Dressing

Für einen klassischen Wurstsalat werden Fleischwurst, rote Zwiebeln und Gewürzgurken in feine Streifen geschnitten und mit einem Dressing aus Essig, Öl, Senf und etwas Gurkenwasser vermengt. Nach mindestens 30 Minuten Ziehzeit schmeckt die Marinade ausgewogen würzig und ist vollständig in die Wurst eingezogen.

Dieses Wurstsalat Rezept ergibt ungefähr vier sättigende Portionen und lässt sich sowohl als einfaches Abendessen als auch für ein kaltes Buffet vorbereiten. Als Hauptzutat eignet sich Fleischwurst beziehungsweise Lyoner besonders gut, doch auch Regensburger, Knacker und andere schnittfeste Brühwürste können je nach gewünschter Variante verwendet werden.

Das Rezept auf einen Blick

  • Portionen: etwa 4 Portionen als Hauptgericht
  • Vorbereitung: ungefähr 20 Minuten
  • Ziehzeit: mindestens 30 Minuten
  • Wurstsorte: Fleischwurst oder Lyoner
  • Dressing: Weißweinessig, neutrales Öl, Senf und Gurkenwasser
  • Geschmack: herzhaft, leicht säuerlich und deutlich würzig
  • Ungefähre Kalorien: rund 600 kcal pro Portion, abhängig von Wurst und Ölmenge

Die Menge von 600 Gramm Fleischwurst entspricht ungefähr 150 Gramm Wurst pro Person. Zusammen mit Zwiebeln, Gewürzgurken und Dressing entstehen Portionen von etwa 220 bis 250 Gramm fertigem Salat.

Welche Wurst eignet sich für Wurstsalat?

Für ein klassisches Rezept wird meist eine schnittfeste, gebrühte Wurst verwendet. Sie sollte sich sauber in dünne Scheiben und anschließend in gleichmäßige Streifen schneiden lassen. Sehr weiche oder grob gekörnte Wurstsorten eignen sich weniger gut, weil sie beim Vermengen leichter zerfallen.

Fleischwurst und Lyoner

Fleischwurst und Lyoner sind für das Hauptrezept die unkomplizierteste Wahl. Beide Sorten haben eine glatte, gleichmäßige Struktur und nehmen das Essig-Öl-Dressing gut auf. Je nach Metzgerei und Region können sich Würzung, Durchmesser und Bezeichnung unterscheiden.

Vor dem Schneiden sollte eine ungenießbare Außenhaut vollständig entfernt werden. Die Wurst wird zunächst in etwa drei bis vier Millimeter dünne Scheiben und danach in schmale Streifen geschnitten. Zu dicke Stücke nehmen weniger Marinade auf und wirken im fertigen Salat schnell schwer.

Regensburger, Knacker und andere Alternativen

Regensburger oder ähnliche Knackwürste können ebenfalls verwendet werden. Sie schmecken meist kräftiger und werden häufig in dünne Scheiben statt in lange Streifen geschnitten. Ein Regensburger Wurstsalat besitzt dadurch eine etwas festere und würzigere Textur.

Auch Knacker funktionieren, sofern ihre Haut essbar und nicht zu zäh ist. Sehr stark geräucherte Sorten verändern den Charakter des Dressings deutlich und sollten deshalb mit einem eher milden Essig kombiniert werden.

Für einen schwäbischen Wurstsalat wird häufig ein Teil der Lyoner durch Schwarzwurst ersetzt. Diese Kombination ist kräftiger als das hier beschriebene Hauptrezept und wird deshalb bei den regionalen Varianten gesondert erklärt.

Wurstsalat-Zutaten und sinnvolle Alternativen

Für vier Portionen werden folgende Zutaten benötigt:

Fleischwurst, rote Zwiebel, Gewürzgurken, Essig, Öl, Senf und Schnittlauch für Wurstsalat
Für den klassischen Wurstsalat werden nur wenige, gut aufeinander abgestimmte Zutaten benötigt.
  • 600 g Fleischwurst oder Lyoner
  • 1 mittelgroße rote Zwiebel, etwa 100 g
  • 150 g Gewürzgurken, abgetropft
  • 2 EL fein geschnittener Schnittlauch oder Petersilie
  • 60 ml Weißweinessig, etwa 4 EL
  • 75 ml neutrales Pflanzenöl, etwa 5 EL
  • 45 ml Gewürzgurkenwasser, etwa 3 EL
  • 2 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Zucker
  • etwa 1/2 TL Salz, nach Geschmack
  • 1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • optional 1 kleine Prise gemahlener Kümmel

Rote Zwiebeln schmecken etwas milder und bringen zusätzlich Farbe in den Salat. Gelbe Zwiebeln oder milde Gemüsezwiebeln sind ebenfalls geeignet. Sehr scharfe Zwiebeln können vor dem Vermengen fünf bis zehn Minuten in der fertigen Marinade ziehen.

Bei den Gewürzgurken sollte das Gurkenwasser nicht weggeschüttet werden. Es verdünnt den Essig, verbindet die Gurken geschmacklich mit der Marinade und liefert je nach Produkt bereits Salz, Zucker und Gewürze.

Tomaten oder Paprika gehören nicht zwingend zu einem klassischen Wurstsalat, können aber ergänzt werden. Paprika bleibt auch nach mehreren Stunden relativ knackig. Tomaten sollten dagegen erst kurz vor dem Servieren untergehoben werden, da sie Wasser abgeben und die Marinade verdünnen können.

Wurstsalat Schritt für Schritt zubereiten

Dünn geschnittene Fleischwurststreifen, rote Zwiebelringe und Gewürzgurkenscheiben
Gleichmäßige Wurststreifen und sehr feine Zwiebelringe nehmen die Marinade besonders gut auf.
  1. Wurst vorbereiten: Falls erforderlich, die Haut von der Fleischwurst entfernen. Die Wurst in dünne Scheiben und anschließend in etwa fünf Millimeter breite Streifen schneiden.
  2. Zwiebel schneiden: Die rote Zwiebel schälen, halbieren und in sehr feine Halbringe schneiden. Dicke Zwiebelstücke bleiben deutlich schärfer und verteilen sich schlechter im Salat.
  3. Marinade anrühren: Weißweinessig, Gurkenwasser, Senf, Zucker, Pfeffer und zunächst nur wenig Salz in einer großen Schüssel verrühren. Das Öl langsam unterschlagen, bis sich das Dressing gleichmäßig verbunden hat.
  4. Zwiebeln mildern: Die Zwiebelringe in das Dressing geben und fünf bis zehn Minuten ziehen lassen. Dadurch verlieren sie einen Teil ihrer rohen Schärfe.
  5. Gurken hinzufügen: Die Gewürzgurken in dünne Scheiben oder feine Streifen schneiden und zusammen mit der Wurst in die Schüssel geben.
  6. Wurstsalat anmachen: Alles gründlich, aber vorsichtig vermengen. Die Marinade soll möglichst alle Wurststreifen benetzen.
  7. Ziehen lassen: Den Wurstsalat abdecken und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  8. Abschmecken: Vor dem Servieren erneut umrühren und mit Salz, Pfeffer, Essig, Öl oder etwas Gurkenwasser anpassen. Schnittlauch oder Petersilie erst zum Schluss darübergeben.

Direkt nach dem Vermischen darf das Dressing etwas kräftiger schmecken. Während der Ruhezeit nehmen Wurst, Zwiebeln und Gurken einen Teil der Würze auf, sodass der fertige Salat meist milder wirkt.

Das richtige Wurstsalat-Dressing

Ein klassisches Wurstsalat-Dressing basiert auf Essig und Öl. Senf sorgt für zusätzliche Würze und hilft dabei, Essig und Öl miteinander zu verbinden. Das Gurkenwasser macht die Marinade weniger aggressiv und verstärkt gleichzeitig den Geschmack der Gewürzgurken.

Essig-Öl-Senf-Dressing mit roten Zwiebeln für klassischen Wurstsalat
Die fein geschnittenen Zwiebeln können kurz in der Marinade ziehen, damit sie milder schmecken.

Als Ausgangspunkt eignet sich ein Verhältnis von ungefähr einem Teil Essig zu einem Teil Öl oder etwas mehr Öl. Im Hauptrezept werden vier Esslöffel Essig und fünf Esslöffel Öl verwendet. Hinzu kommen drei Esslöffel Gurkenwasser, sodass genügend Flüssigkeit für 600 Gramm Wurst vorhanden ist.

Welcher Essig passt am besten?

Ein milder Weißweinessig ist besonders vielseitig. Er besitzt ausreichend Säure, überdeckt die Wurst aber nicht. Alternativ funktionieren heller Balsamico oder ein milder Apfelessig. Heller Balsamico bringt meistens etwas mehr Süße mit, während Apfelessig eine leicht fruchtige Note liefert.

Sehr scharfer Branntweinessig sollte vorsichtig dosiert oder mit Wasser beziehungsweise zusätzlichem Gurkenwasser verdünnt werden. Dunkler Balsamico ist geschmacklich möglich, färbt den Salat jedoch deutlich und macht das Dressing süßer.

Welches Öl eignet sich?

Neutrales Raps- oder Sonnenblumenöl lässt die Aromen von Wurst, Zwiebeln und Essig im Vordergrund. Ein mildes Olivenöl kann ebenfalls verwendet werden, ergibt aber einen weniger typisch süddeutschen Geschmack. Sehr bitteres oder intensiv fruchtiges Olivenöl dominiert die Marinade schnell.

So wird die Marinade nicht zu sauer

Schmeckt der Wurstsalat zu sauer, sollte nicht sofort viel Zucker hinzugegeben werden. Häufig lässt sich die Säure besser mit ein bis zwei Esslöffeln Öl und einem Esslöffel Wasser oder Gurkenwasser ausgleichen.

Eine kleine zusätzliche Prise Zucker rundet das Dressing ab, ohne es süß zu machen. Ist der verwendete Gurkensud bereits deutlich gesüßt, kann der Zucker im Rezept reduziert oder zunächst ganz weggelassen werden.

Das endgültige Abschmecken sollte erst nach der Ziehzeit erfolgen. Direkt nach dem Anmachen wirkt die Marinade häufig saurer, weil sie noch nicht vollständig von der Wurst aufgenommen wurde.

Ist der Salat zu mild, helfen ein Teelöffel Essig, etwas Senf, frisch gemahlener Pfeffer oder ein kleiner Schluck Gurkenwasser. Salz sollte erst vorsichtig ergänzt werden, da Fleischwurst und Gewürzgurken bereits viel Würze enthalten können.

Wie lange muss Wurstsalat ziehen?

Eine Ziehzeit von 30 Minuten reicht aus, damit sich die Aromen verbinden. Noch harmonischer schmeckt der Wurstsalat nach etwa zwei Stunden im Kühlschrank. Während dieser Zeit sollte er abgedeckt bleiben, damit er keine fremden Gerüche annimmt.

Der Salat kann grundsätzlich am Vorabend vorbereitet werden. Die Zwiebeln werden dann weicher und die Marinade zieht besonders stark ein. Für eine frischere Textur empfiehlt es sich, ihn nur einige Stunden im Voraus zuzubereiten und frische Kräuter erst vor dem Servieren hinzuzufügen.

Nach längerer Ruhezeit kann sich Flüssigkeit am Boden sammeln. Das ist normal. Vor dem Servieren wird der Salat gründlich umgerührt und bei Bedarf mit etwas Öl, Senf oder Pfeffer nachgewürzt.

Regionale Wurstsalat-Varianten im Vergleich

Die Bezeichnungen und Zutaten unterscheiden sich nicht nur zwischen Regionen, sondern auch zwischen Metzgereien, Gaststätten und Haushalten. Die folgende Tabelle zeigt daher verbreitete Merkmale, ohne sie als überall verbindliche Regeln darzustellen.

VarianteTypische WurstartKäseBesondere ErgänzungenCharakteristisches Dressing
Bayerischer WurstsalatRegensburger, Lyoner oder FleischwurstMeist neinViele Zwiebeln, teilweise Gewürzgurken oder SchnittlauchEssig und Öl, je nach Zubereitung mit Senf oder etwas Brühe
Schweizer WurstsalatLyoner, Fleischwurst oder CervelatMeist ja, häufig EmmentalerZwiebeln und oft GewürzgurkenWürzige Essig-Öl-Marinade, häufig mit Senf
Schwäbischer WurstsalatHäufig Lyoner und Schwarzwurst kombiniertMeist nein, aber möglichZwiebeln, Gewürzgurken und KräuterEssig-Öl-Dressing, teilweise mit Brühe oder Senf
Elsässer oder Straßburger WurstsalatCervelat, Lyoner oder ähnliche BrühwurstHäufig ja, etwa Emmentaler oder GruyèreZwiebeln, Gurken und PetersilieVinaigrette aus Essig und Öl, teilweise mit Senf

Bayerischer Wurstsalat

Ein bayerischer oder bayrischer Wurstsalat wird häufig ohne Käse serviert. In manchen Gegenden kommen Regensburger in Scheiben zum Einsatz, während andernorts Lyoner oder Fleischwurst in Streifen verwendet werden. Wer nach einem bayerischen Wurstsalat Originalrezept sucht, findet deshalb mehrere regional und familiär geprägte Zubereitungen.

Auch die Bezeichnung Münchner Wurstsalat kann je nach Gaststätte unterschiedliche Zusammenstellungen meinen. Gemeinsam sind vielen Versionen Zwiebeln und eine kräftige Essig-Öl-Marinade.

Schweizer Wurstsalat

Beim Schweizer Wurstsalat spielt Käse eine zentrale Rolle. Üblicherweise wird ein schnittfester Käse wie Emmentaler in ähnlich dünne Streifen wie die Wurst geschnitten. Dadurch verteilen sich beide Zutaten gleichmäßig und lassen sich gemeinsam mit der Marinade aufnehmen.

Für eine Variante des Hauptrezepts können etwa 150 bis 200 Gramm Fleischwurst durch dieselbe Menge Emmentaler ersetzt oder zusätzlich ergänzt werden. Wird der Käse zusätzlich verwendet, reicht die angegebene Dressingmenge meist noch aus, der Salat ergibt aber mehr Portionen.

Schwäbischer und Elsässer Wurstsalat

Ein schwäbischer Wurstsalat enthält häufig neben Lyoner auch Schwarzwurst. Die dunkle, kräftig gewürzte Wurst erzeugt einen deutlichen geschmacklichen Kontrast zur milden Brühwurst. Die genaue Mischung kann von Ort zu Ort unterschiedlich ausfallen.

Elsässer oder Straßburger Wurstsalat wird häufig mit Käse verbunden und ähnelt dadurch manchen Schweizer Varianten. Als Wurst kommen beispielsweise Cervelat oder Lyoner infrage. Je nach Küche werden Petersilie, Gurken und Senf ergänzt.

Wurstsalat mit Käse oder Mayonnaise

Für Wurstsalat mit Käse eignen sich Emmentaler, Gruyère oder ein anderer fester, nicht zu bröseliger Schnittkäse. Er sollte in Streifen geschnitten werden, die ungefähr der Größe der Wurststreifen entsprechen. Sehr würziger Käse benötigt meist weniger Salz und Senf im Dressing.

Eine cremige Variante mit Mayonnaise funktioniert ebenfalls. Dafür kann das Essig-Öl-Dressing durch etwa 100 bis 120 Gramm Mayonnaise ersetzt werden, die mit zwei Esslöffeln Gurkenwasser, einem Teelöffel Senf und etwas Pfeffer glatt gerührt wird. Das Ergebnis ist deutlich gehaltvoller und nähert sich geschmacklich einem Fleischsalat an.

Eine Mayonnaise-Variante sollte besonders gut gekühlt und möglichst zeitnah verzehrt werden. Für Buffets kann als zusätzliche Beilage ein Kartoffelsalat mit Mayonnaise angeboten werden, ohne beide Salate miteinander zu vermischen.

Wie viel Wurstsalat wird pro Person benötigt?

Als Hauptgericht sind ungefähr 150 Gramm Wurst pro Person ein guter Ausgangspunkt. Mit Zwiebeln, Gurken und Dressing ergibt das rund 220 bis 250 Gramm fertigen Wurstsalat pro Person.

  • Als Hauptgericht: etwa 150 g Wurst beziehungsweise 220 bis 250 g fertiger Salat pro Person
  • Als Brotzeit mit mehreren Beilagen: etwa 100 bis 120 g Wurst pro Person
  • Auf einem kalten Buffet: etwa 70 bis 100 g Wurst pro Person

Bei einem Buffet mit Brot, Käse, Salaten und klassischen Soleiern kann die kleinere Portionsmenge ausreichen. Wird Wurstsalat als vollständiges Abendessen serviert, sollte dagegen mit der größeren Menge gerechnet werden.

Passende Beilagen

Frisches Bauernbrot, Roggenbrot und knusprige Brötchen nehmen die Marinade gut auf. In Bayern werden häufig Brezeln oder Laugengebäck dazu gereicht. Auch Bratkartoffeln passen, wenn aus dem kalten Salat eine sättigende Mahlzeit werden soll.

Für ein größeres Abendessen kann der Wurstsalat mit einem schwäbischen Kartoffelsalat kombiniert werden. Da beide Speisen bereits eine Essig-Öl-Marinade enthalten, sollte mindestens einer der Salate eher mild abgeschmeckt sein.

Bei einem kalten Buffet sorgen grüne Blattsalate, Radieschen, Gurken und die Frankfurter Grüne Soße für frische Alternativen zu den herzhaften Wurst- und Kartoffelgerichten.

Vorbereitung und Aufbewahrung

Wurstsalat kann mehrere Stunden vor dem Servieren zubereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Frische Kräuter sowie wasserreiche Zutaten wie Tomaten sollten möglichst erst kurz vor dem Servieren dazukommen.

Abgedeckter Wurstsalat in einem Behälter im Kühlschrank
Der Wurstsalat kann mehrere Stunden im Voraus zubereitet und abgedeckt gekühlt werden.

Reste gehören unmittelbar zurück in den Kühlschrank und sollten in einem sauberen, gut verschlossenen Behälter gelagert werden. Am besten wird der Salat am Zubereitungstag oder spätestens am folgenden Tag gegessen. Bei einwandfreier Kühlung kann er je nach Frische der verwendeten Wurst auch etwas länger genießbar sein; bei verändertem Geruch, Geschmack oder Aussehen sollte er entsorgt werden.

Zum Einfrieren ist Wurstsalat nicht empfehlenswert. Zwiebeln und Gurken verlieren nach dem Auftauen ihre knackige Konsistenz, während sich das Dressing trennen kann.

Wurstsalat in der Schwangerschaft und für empfindliche Personen

Aufschnittwurst ist leicht verderblich und kann bei ungeeigneter Lagerung mit Krankheitserregern belastet werden. Eine durchgehende Kühlung, saubere Arbeitsgeräte und ein zügiger Verbrauch sind deshalb wichtig. Die saure Marinade macht eine bereits belastete Wurst nicht automatisch sicher.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung zählt unter anderem Aufschnittwurst zu den Lebensmitteln, die im Zusammenhang mit Listerien beachtet werden sollten. Schwangere, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem sollten die offiziellen BfR-Informationen zu Listerien berücksichtigen und Wurstaufschnitt nur frisch, gut gekühlt und zeitnah verzehren. Dieser Hinweis ersetzt keine individuelle medizinische Beratung.

Wurstsalat und Fleischsalat: der Unterschied

Wurstsalat besteht typischerweise aus geschnittener Brühwurst, Zwiebeln und einer Marinade auf Basis von Essig und Öl. Je nach regionaler Version kommen Käse, Gewürzgurken oder weitere Zutaten hinzu.

Fleischsalat ist dagegen meistens cremig. Feine Fleischwurststreifen und Gurken werden mit einem Dressing auf Basis von Mayonnaise oder Salatmayonnaise vermischt. Zwiebeln spielen häufig eine kleinere Rolle als im klassischen Wurstsalat.

Ein Wurstsalat mit Mayonnaise liegt geschmacklich zwischen beiden Gerichten. Ausschlaggebend sind nicht nur die Zutaten, sondern auch Schnittform, Konsistenz und Dressing.

Häufige Fragen zum Wurstsalat Rezept

Kann fertig geschnittene Fleischwurst verwendet werden?

Fertig geschnittene Fleischwurst funktioniert, sofern sie frisch ist und eine ausreichend feste Struktur besitzt. Selbst geschnittene Wurst lässt sich jedoch leichter in gleichmäßige, nicht zu dünne Streifen teilen.

Warum schmecken die Zwiebeln im Wurstsalat zu scharf?

Zu dick geschnittene oder besonders kräftige Zwiebeln behalten viel rohe Schärfe. Dünne Zwiebelringe können fünf bis zehn Minuten in der Marinade ziehen, bevor Wurst und Gurken hinzugefügt werden.

Kann Wurstsalat ohne Senf zubereitet werden?

Ja. Der Senf kann weggelassen werden. Das Dressing verbindet sich dann etwas weniger gleichmäßig und schmeckt geradliniger nach Essig und Öl. Für mehr Würze können Pfeffer, Schnittlauch oder ein wenig zusätzliches Gurkenwasser verwendet werden.

Wie viele Kalorien hat eine Portion Wurstsalat?

Eine Portion des Hauptrezepts enthält ungefähr 600 Kilokalorien. Der tatsächliche Wert hängt vor allem vom Fettgehalt der Fleischwurst, von der verwendeten Ölmenge und von möglichen Ergänzungen wie Käse oder Mayonnaise ab.

Kann der Wurstsalat am Vorabend vorbereitet werden?

Ja. Er kann abgedeckt im Kühlschrank über Nacht durchziehen. Die Zwiebeln werden dabei weicher und die Wurst nimmt mehr Marinade auf. Vor dem Servieren sollte der Salat erneut abgeschmeckt werden.

Dürfen Tomaten oder Paprika in den Wurstsalat?

Beides ist möglich, auch wenn es nicht zur Hauptversion gehört. Paprika kann bereits beim Anmachen hinzugefügt werden. Tomaten sollten erst kurz vor dem Servieren untergehoben werden, damit der Salat nicht wässrig wird.

Wie lässt sich zu viel Säure ausgleichen?

Zunächst ein bis zwei Esslöffel Öl und etwas Wasser oder Gurkenwasser einrühren. Erst danach bei Bedarf eine kleine Prise Zucker ergänzen. Anschließend den Salat einige Minuten ruhen lassen und erneut probieren.

Print

Klassischer Wurstsalat mit Essig-Öl-Dressing

Wurstsalat mit Fleischwurst, roten Zwiebeln, Gewürzgurken und Schnittlauch

5 Stars 4 Stars 3 Stars 2 Stars 1 Star

No reviews

Klassischer Wurstsalat aus Fleischwurst, roten Zwiebeln und Gewürzgurken mit einer würzigen Marinade aus Weißweinessig, Öl, Senf und Gurkenwasser. Das Rezept ergibt vier sättigende Portionen und kann mehrere Stunden im Voraus vorbereitet werden.

  • Author: Aziz
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 50 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Salat
  • Method: Schneiden und Marinieren
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 600 g Fleischwurst oder Lyoner
  • 1 mittelgroße rote Zwiebel, etwa 100 g
  • 150 g Gewürzgurken, abgetropft
  • 2 EL fein geschnittener Schnittlauch oder Petersilie
  • 60 ml Weißweinessig, etwa 4 EL
  • 75 ml neutrales Pflanzenöl, etwa 5 EL
  • 45 ml Gewürzgurkenwasser, etwa 3 EL
  • 2 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL Zucker
  • etwa 1/2 TL Salz, nach Geschmack
  • 1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • optional: 1 kleine Prise gemahlener Kümmel

Instructions

  1. Falls erforderlich, die Haut von der Fleischwurst entfernen. Die Wurst in etwa 3 bis 4 mm dünne Scheiben und anschließend in ungefähr 5 mm breite Streifen schneiden.
  2. Die rote Zwiebel schälen, halbieren und in sehr feine Halbringe schneiden.
  3. Weißweinessig, Gurkenwasser, Senf, Zucker, Pfeffer und zunächst nur wenig Salz in einer großen Schüssel verrühren.
  4. Das Öl langsam unterrühren, bis sich die Marinade gleichmäßig verbunden hat.
  5. Die Zwiebelringe in das Dressing geben und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen, damit sie milder werden.
  6. Die Gewürzgurken in dünne Scheiben oder feine Streifen schneiden.
  7. Fleischwurst und Gewürzgurken zu den Zwiebeln geben. Alles vorsichtig vermengen, bis die Marinade gleichmäßig verteilt ist.
  8. Den Wurstsalat abdecken und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
  9. Vor dem Servieren erneut umrühren. Nach Bedarf mit Salz, Pfeffer, Essig, Öl oder etwas Gurkenwasser abschmecken und mit Schnittlauch oder Petersilie bestreuen.

Notes

  • Schmeckt die Marinade zu sauer, 1 bis 2 EL Öl und etwas Wasser oder Gurkenwasser ergänzen.
  • Ist der Salat zu mild, etwas Essig, Senf, Pfeffer oder Gurkenwasser hinzufügen.
  • Das endgültige Abschmecken erst nach der Ruhezeit vornehmen.
  • Der Wurstsalat kann am Vorabend vorbereitet werden. Frische Kräuter erst vor dem Servieren hinzufügen.
  • Reste gut verschlossen im Kühlschrank lagern und möglichst am Zubereitungstag oder am folgenden Tag verbrauchen.
  • Für Schweizer Wurstsalat können 150 bis 200 g Emmentaler in feinen Streifen ergänzt werden.
  • Die Nährwerte sind ungefähre Werte und hängen besonders von der verwendeten Fleischwurst und der Ölmenge ab.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 600
  • Sugar: 5 g
  • Sodium: 1500 mg
  • Fat: 53 g
  • Saturated Fat: 15 g
  • Unsaturated Fat: 36 g
  • Trans Fat: 0 g
  • Carbohydrates: 8 g
  • Fiber: 1 g
  • Protein: 20 g
  • Cholesterol: 90 mg

Hast du das Rezept schon nachgekocht? 😊

Zeig uns dein Ergebnis! 📸 Markiere uns auf deinem Foto – wir teilen deinen köstlichen Erfolg gerne mit unserer Community!“

Leave a Comment

Recipe rating 5 Stars 4 Stars 3 Stars 2 Stars 1 Star