Hafertage zum Abnehmen: 3-Tage-Plan, Rezepte & Erfahrungen

Schnell ein paar Kilo verlieren, ohne zu hungern oder komplizierte Diätpläne zu wälzen – genau das versprechen Hafertage zum Abnehmen. Die Methode setzt auf ein einziges, günstiges Lebensmittel: Haferflocken. Sie stabilisieren den Blutzucker, halten lange satt und bremsen Heißhunger. Schon ein kurzer 3-Tage-Plan kann erste sichtbare Erfolge bringen – wenn du weißt, wie du ihn richtig umsetzt.

In diesem Ratgeber findest du alles für den Start: einen klaren 3-Tage-Hafertage-Plan, leckere Hafertage Rezepte für Frühstück, Mittag und Abend (auch herzhaft), realistische Erfahrungen sowie Tipps, für wen die Haferkur geeignet ist – und für wen nicht.

Das Wichtigste in Kürze

  • An Hafertagen isst du überwiegend Haferflocken – meist rund 150 g pro Tag, verteilt auf drei Mahlzeiten.
  • Der Effekt beruht auf Beta-Glucan, einem löslichen Ballaststoff, der sättigt und den Blutzucker stabil hält.
  • Ein 3-Tage-Plan liefert ca. 1.100–1.200 kcal täglich – ideal für einen sanften Reset, nicht als Dauerdiät.
  • Der schnelle Gewichtsverlust der ersten Tage ist größtenteils Wasser, nicht reines Fett.
  • Hafertage sind kostengünstig, einfach umzusetzen und alltagstauglich – bei einigen Vorerkrankungen aber nur nach ärztlicher Rücksprache.

Ein guter Einstieg in die Hafer-Küche ist übrigens das klassische Haferflocken mit Milch kochen – einfach, nährstoffreich und perfekt als Frühstück.

Was sind Hafertage – und wie helfen sie beim Abnehmen?

Was genau sind Hafertage?

Hafertage sind festgelegte Tage innerhalb einer Woche oder Diätphase, an denen überwiegend oder ausschließlich Haferflocken gegessen werden. Sie stammen ursprünglich aus medizinischen Ernährungskonzepten, insbesondere zur Unterstützung bei Typ-2-Diabetes und zur Senkung des Cholesterinspiegels. Mittlerweile sind sie auch eine beliebte Strategie zur Gewichtsabnahme.

An einem Hafertag werden in der Regel rund 70–150 g Haferflocken auf drei Mahlzeiten verteilt, ergänzt mit Wasser oder fettarmer Milch, etwas Gemüse oder ungesüßtem Obst. Diese reduzierte Ernährung liefert wenige Kalorien, hält durch die Ballaststoffe aber lange satt – eine gute Ausgangslage, um über ein Kaloriendefizit Gewicht zu verlieren.

Welche Effekte hat Hafer auf den Stoffwechsel?

Hafer ist reich an löslichen Ballaststoffen, insbesondere Beta-Glucan, das eine nachweislich sättigende Wirkung hat und den Blutzuckerspiegel stabilisiert. Dies reduziert Heißhungerattacken und hält den Insulinspiegel niedrig – ein entscheidender Faktor beim Abnehmen.

Besonders gut belegt ist die Wirkung von Beta-Glucan auf den Cholesterinspiegel: Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) kann der regelmäßige Verzehr von etwa 3 g Beta-Glucan pro Tag dazu beitragen, einen normalen Cholesterinspiegel zu halten. Dazu kommt die sättigende, verdauungsregulierende Wirkung der löslichen Ballaststoffe – beides macht Hafer zu einem sinnvollen Baustein beim Abnehmen.

Wichtig zur Einordnung: Hafer ist kein „Fatburner“, der von allein Fett schmelzen lässt. Der eigentliche Effekt entsteht, weil du an Hafertagen automatisch weniger Kalorien zu dir nimmst und gleichzeitig gut gesättigt bleibst. Die Kombination aus komplexen Kohlenhydraten und pflanzlichem Eiweiß erleichtert es, das nötige Kaloriendefizit durchzuhalten.

Hafertage oder Haferkur – wo ist der Unterschied?

Die Begriffe werden oft synonym verwendet. Mit einem Hafertag ist meist ein einzelner Tag gemeint, an dem es nur Hafergerichte gibt – etwa als wöchentlicher „Reset“. Eine Haferkur bezeichnet dagegen mehrere aufeinanderfolgende Hafertage, klassisch über 3 Tage. Mehr Inspiration findest du in unseren Haferkur Rezepten und im Haferkur 3-Tage-Plan.

Hafertage zum Abnehmen: der 3-Tage-Plan

3-Tage-Plan für Hafertage zum Abnehmen mit Haferflocken, Obst und Gemüse

Wie sieht ein typischer 3-Tage-Hafertage-Plan aus?

Ein 3-Tage-Hafertage-Plan ist besonders beliebt, um schnell sichtbare Erfolge beim Abnehmen zu erzielen. Die einfache Struktur hilft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: natürliche, ballaststoffreiche Ernährung ohne Zusätze.

Pro Tag isst du etwa 150 g Haferflocken, aufgeteilt auf drei Mahlzeiten (je ca. 50 g). Dazu kommen Wasser, ungesüßter Tee, etwas Gemüse oder ungesüßtes Obst. Damit die Hafertage wirken, hältst du Obst und Fett bewusst gering. So sieht ein abwechslungsreicher 3-Tage-Plan aus:

MahlzeitTag 1Tag 2Tag 3
Frühstück50 g Haferflocken mit Wasser, ½ Apfel, Zimt50 g Haferflocken mit fettarmer Milch & BeerenOvernight Oats aus 50 g Hafer & Magerquark
MittagessenHerzhafter Haferbrei mit Gemüsebrühe & ZucchiniHafer-„Risotto“ mit ChampignonsHaferbrei mit Möhre, Sellerie & Petersilie
AbendessenGoldene Hafermilch mit KurkumaHerzhafter Hafer-Gemüse-Topf50 g Hafer mit Mandelmilch & geriebenem Apfel
Getränke & Snacks2–3 l Wasser oder ungesüßter Tee · bei Bedarf 1 Möhre oder etwas Gemüsebrühe

Dieser Plan liefert etwa 1.100–1.200 kcal pro Tag – genug, um den Körper zu versorgen, und wenig genug für eine sanfte Gewichtsreduktion ohne ausgeprägtes Hungergefühl.

So bereitest du dich auf die Hafertage vor

  • Einkauf planen: Haferflocken (zart oder kernig), fettarme oder pflanzliche Milch, Gemüsebrühe, Zimt und Kräutertee besorgen.
  • Vorkochen & Meal Prep: Haferbrei lässt sich gut vorbereiten – siehe Meal Prep Rezepte zum Abnehmen.
  • Zucker und Weißmehl meiden: So bleibt der Blutzucker stabil und Heißhunger aus.
  • Bewegung einbauen: Leichte Spaziergänge oder Yoga unterstützen den Stoffwechsel zusätzlich.
  • Ausreichend trinken: Mindestens 2–3 Liter Wasser oder ungesüßter Tee pro Tag.

Wie viel kann man mit Hafertagen abnehmen?

Realistisch betrachtet zeigt die Waage nach drei Hafertagen oft 1–2 kg weniger. Der größte Teil davon ist allerdings Wasser: Wenn die Kohlenhydratspeicher (Glykogen) sich leeren, verliert der Körper gebundenes Wasser. Echter Fettabbau braucht Zeit und ein dauerhaftes Kaloriendefizit. Hafertage eignen sich daher gut als Einstieg oder „Reset“ – die langfristigen Erfolge kommen erst durch eine bewusste Ernährung danach. Wer regelmäßig einen Hafertag pro Woche einlegt, kann das Gewicht leichter stabil halten.

Hafertage Rezepte für Frühstück, Mittag & Abend

Haferflocken-Porridge mit Beeren als Frühstück für die Hafertage

Damit die Haferkur nicht eintönig wird, helfen abwechslungsreiche Rezepte – süß für den Morgen, herzhaft für mittags und abends. Hier sind alltagstaugliche Ideen, die perfekt in deinen Hafertage-Plan passen.

Frühstück: süße Hafertage-Rezepte

1. Hafer-Zimt-Porridge

  • 50 g Haferflocken
  • 150 ml Wasser oder fettarme Milch
  • ½ Apfel (gerieben)
  • 1 Prise Zimt
    → Alles 5 Minuten köcheln lassen, kurz quellen lassen und warm genießen.

2. Beeren-Porridge mit Leinsamen

  • 50 g Haferflocken
  • 150 ml fettarme Milch oder Wasser
  • 1 Handvoll Beeren (frisch oder TK)
  • 1 TL Leinsamen
    → Haferflocken aufkochen, Beeren unterrühren, mit Leinsamen bestreuen.

Mittagessen: herzhafte Hafertage-Rezepte

3. Herzhafter Haferbrei mit Gemüse

  • 50 g Haferflocken
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • Zucchini, Möhre, Petersilie
    → Gemüse klein schneiden und mit den Haferflocken in der Brühe ca. 10 Minuten weichkochen.

4. Hafer-„Risotto“ mit Champignons

  • 50 g kernige Haferflocken
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Champignons, 1 kleine Zwiebel
  • Pfeffer, frische Kräuter
    → Zwiebel und Pilze andünsten, Haferflocken zugeben, nach und nach Brühe angießen und cremig einköcheln lassen.

Abendessen: leichte Hafertage-Rezepte

5. Goldene Hafermilch am Abend

  • 200 ml Mandelmilch
  • 2 EL Haferflocken
  • 1 TL Kurkuma, 1 Prise Pfeffer
    → Erwärmen, kurz ziehen lassen und langsam trinken. Ideal zum Ausklang des Tages.

6. Herzhafter Hafer-Gemüse-Topf

  • 50 g Haferflocken
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • Brokkoli, Möhre, etwas Sellerie
    → Gemüse in der Brühe garen, Haferflocken einrühren und 5 Minuten quellen lassen. Mit Pfeffer abschmecken.

Diese Rezepte kombinieren Sättigung, Geschmack und Nährstoffe – ideal für eine abwechslungsreiche Haferkur. Weitere Ideen findest du in unserer Sammlung Haferkur Rezepte.

Herzhafte Hafertage – die besten herzhaften Rezepte

Wer keine süßen Frühstücke mag, kann Hafertage problemlos komplett herzhaft gestalten. Haferflocken schmecken pikant mindestens genauso gut – und halten dank der Ballaststoffe lange satt. Diese herzhaften Haferkur-Rezepte eignen sich für Mittag und Abend:

  • Herzhafte Overnight Oats: 50 g Haferflocken über Nacht in 100 ml Gemüsebrühe quellen lassen, morgens mit Magerquark, Schnittlauch und Pfeffer verrühren.
  • Hafer-Bratlinge (light): 50 g Haferflocken mit 1 Ei, geriebener Möhre und Kräutern vermengen, kurz quellen lassen und in einer beschichteten Pfanne ohne Fett goldbraun braten.
  • Hafer-Suppe mit Gemüse: Haferflocken in Gemüsebrühe mit Lauch, Möhre und Sellerie zu einer sämigen, wärmenden Suppe einkochen.

Tipp: Wer es noch proteinreicher mag, findet passende Ideen unter bariatrische Haferflocken Rezepte oder beim beliebten Dr. Johannes Wimmer Haferflocken-Trick.

Haferdrink zum Abnehmen – der schnelle Booster

Haferdrink zum Abnehmen aus Haferflocken, Wasser und Zimt im Glas

Ein Haferdrink zum Abnehmen ist die schnelle Alternative, wenn es morgens einmal flott gehen muss oder du eine Mahlzeit ersetzen möchtest. Er liefert Ballaststoffe in flüssiger Form und macht angenehm satt.

Einfacher Haferdrink (1 Portion):

  • 3 EL zarte Haferflocken
  • 250 ml Wasser oder fettarme Milch
  • Saft einer ½ Zitrone
  • 1 Prise Zimt
    → Alles im Mixer fein pürieren und sofort trinken.

Noch mehr trendige Varianten findest du beim Oatzempic Hafer-Drink sowie in unserem Abnehm-Drink Rezept.

Abnehmen mit Haferflocken – warum es so gut funktioniert

Warum sind Haferflocken beim Abnehmen so wirksam?

Haferflocken zählen zu den besten Lebensmitteln zum Abnehmen – aus gutem Grund. Sie sind reich an löslichen Ballaststoffen, insbesondere Beta-Glucan, das den Magen füllt, den Blutzucker stabilisiert und die Verdauung verlangsamt. Das sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl bei vergleichsweise wenigen Kalorien.

Ein weiterer Vorteil: Haferflocken haben eine niedrige Energiedichte. Du kannst also vergleichsweise große Portionen essen, ohne viele Kalorien aufzunehmen – das erleichtert ein Kaloriendefizit. Zusätzlich liefern sie wichtige Mikronährstoffe wie Magnesium, Eisen und B-Vitamine, die zu einem normalen Energiestoffwechsel beitragen.

Nährwerte von Haferflocken im Überblick

Hier die wichtigsten Nährwerte von 100 g Haferflocken:

NährwertMenge (ca.)Bedeutung beim Abnehmen
Kalorien370 kcalenergiearm bei hohem Sättigungswert
Ballaststoffe10 gfördern Sättigung, stabilisieren den Blutzucker
Eiweiß13 gunterstützt den Erhalt der Muskelmasse
Fett7 g (überwiegend ungesättigt)liefert wertvolle Fettsäuren
Kohlenhydrate60 gkomplexe Carbs für lang anhaltende Energie
Beta-Glucan4 gkann zur Senkung des Cholesterins beitragen

Mehr Hintergründe und Rezepte findest du unter Haferflocken zum Abnehmen sowie beim Haferflocken-Trick zum Abnehmen.

Hafertage bei Übergewicht – für wen sind sie geeignet?

Wer profitiert besonders von Hafertagen?

Hafertage sind besonders gut geeignet für Menschen mit Übergewicht, Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes oder einem gestörten Blutzuckerhaushalt. Die ballaststoffreiche und gleichzeitig kalorienarme Kost entlastet den Körper, reguliert den Stoffwechsel und hilft, die tägliche Kalorienzufuhr deutlich zu reduzieren.

Auch Menschen mit erhöhtem Cholesterinspiegel oder einem trägen Verdauungssystem berichten von positiven Effekten. Durch die stabilisierende Wirkung auf den Blutzucker lassen sich Heißhungerattacken leichter vermeiden – ein wichtiger Aspekt beim nachhaltigen Abnehmen. Besonders praktisch sind Hafertage für alle, die mit komplizierten Diäten scheitern: Die einfache Struktur erleichtert den Einstieg.

Wann du vorsichtig sein solltest

Trotz aller Vorteile sind Hafertage nicht für jede Person uneingeschränkt geeignet. Folgende Gruppen sollten vorab ärztlichen Rat einholen:

  • Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit (auf glutenfreie Haferflocken achten)
  • Personen mit chronischen Magen-Darm-Erkrankungen (z. B. Morbus Crohn, Reizdarm)
  • Diabetiker, die Insulin spritzen – Hafertage können den Bedarf verändern
  • Menschen mit Neigung zu Unterzuckerung (Hypoglykämie)
  • Schwangere, Stillende sowie Kinder und Jugendliche

Für gesunde Erwachsene sind Hafertage hingegen eine sichere, kostengünstige und einfach umsetzbare Methode zur Gewichtsregulation. Noch wirkungsvoller wird die Kur in Kombination mit natürlichen Helfern wie dem Ingwer-Trick zum Abnehmen, der die Verdauung anregen kann.

Nebenwirkungen und worauf du achten solltest

Mögliche Nebenwirkungen

Hafertage sind in der Regel gut verträglich. Zu Beginn können jedoch leichte Beschwerden auftreten:

  • Blähungen und Völlegefühl – durch die hohe Menge an Ballaststoffen
  • Kopfschmerzen oder Müdigkeit – besonders bei starkem Zuckerverzicht
  • Entzugserscheinungen – bei vorher hohem Koffein- oder Zuckerkonsum
  • leichte Reizbarkeit oder Unruhe – durch die Umstellung der Ernährung

Diese Symptome sind meist vorübergehend und klingen nach ein bis zwei Tagen ab. Viel trinken, ausreichend schlafen und leichte Bewegung helfen, diese Phase gut zu überstehen.

Sicher durch die Hafertage – die wichtigsten Regeln

  • Nicht dauerhaft anwenden: Hafertage eignen sich als kurzfristige Kur oder wöchentliche Routine – nicht als Dauerdiät.
  • Eiweiß im Blick behalten: Ergänze kleine Mengen Protein wie Magerquark, Leinsamen oder Sojamilch.
  • Ausreichend trinken: 2–3 Liter Wasser oder ungesüßter Tee täglich sind Pflicht.
  • Auf den Körper hören: Bei anhaltendem Unwohlsein die Kur abbrechen und ärztlichen Rat einholen.
  • Sanft ausleiten: Nach den Hafertagen schrittweise zu einer ausgewogenen Ernährung zurückkehren, um den Jojo-Effekt zu vermeiden.

Hafertage Erfahrungen – das berichten Anwender

In Foren, Blogs und sozialen Netzwerken tauschen sich viele Menschen über ihre Hafertage aus. Ein einheitliches Bild lässt sich daraus nicht ableiten – Erfahrungen sind immer individuell. Einige Rückmeldungen wiederholen sich jedoch:

  • Viele berichten, dass die Waage nach 2–3 Tagen 1–2 kg weniger zeigt – wobei der Großteil davon Wasser ist, nicht Fett.
  • Häufig genannt wird ein spürbar geringeres Hungergefühl und weniger Heißhunger.
  • Manche empfinden die ersten ein bis zwei Tage als anstrengend (Müdigkeit, Verlangen nach Zucker oder Kaffee), bevor mehr Energie zurückkehrt.
  • Besonders gelobt wird die Einfachheit: kein Kalorienzählen, wenige Zutaten, klare Struktur.

Solche Berichte sind hilfreich zur Orientierung, ersetzen aber keine individuelle Beratung. Wer unsicher ist, bespricht eine Kur am besten mit einem Arzt oder einer zertifizierten Ernährungsberatung.

Was sagen Ärzte und Ernährungsberater?

Ernährungsmediziner schätzen Hafertage vor allem wegen der gut belegten Wirkung von Beta-Glucan auf Blutzucker und Cholesterin. Studien zeigen, dass Beta-Glucan aus Hafer den LDL-Cholesterinwert senken kann. Viele Fachleute betonen jedoch, dass Hafertage als kurzfristiger Reset gedacht sind und eine dauerhaft ausgewogene Ernährung nicht ersetzen.

Häufige Fragen zu Hafertagen (FAQ)

Kann man mit Hafertagen abnehmen?

Ja, mit Hafertagen lässt sich Gewicht verlieren. Die kalorienarme, ballaststoffreiche Ernährung sättigt lange, reduziert Heißhunger und führt zu einem natürlichen Kaloriendefizit – die Voraussetzung fürs Abnehmen. Der schnelle Verlust der ersten Tage ist jedoch überwiegend Wasser.

Was bewirkt ein Hafertag pro Woche?

Ein Hafertag pro Woche wirkt wie ein kleiner Reset für den Körper. Er hilft, überschüssige Kalorien auszugleichen, entlastet die Verdauung und kann langfristig dabei unterstützen, das Gewicht stabil zu halten.

Was darf man an Hafertagen essen?

Erlaubt sind hauptsächlich Haferflocken (zart oder kernig), fettarme Milch oder pflanzliche Alternativen, Wasser, ungesüßter Tee sowie kleine Mengen Gemüse oder Obst. Wichtig ist, auf Zucker, Weißmehl und stark verarbeitete Lebensmittel zu verzichten.

Wie viele Haferflocken pro Tag bei einer Haferkur?

Üblich sind rund 150 g Haferflocken pro Tag, aufgeteilt auf drei Mahlzeiten zu je etwa 50 g. Kombiniert werden sie mit Wasser, Gemüsebrühe oder Pflanzenmilch. Ein zusätzlicher Hafer-Drink kann die Wirkung unterstützen.

Hafertage mit oder ohne Milch?

Beides ist möglich. Wasser spart Kalorien und ist die klassische Variante. Fettarme oder pflanzliche Milch macht den Brei cremiger und liefert etwas mehr Eiweiß – achte dann auf ungesüßte Sorten.

Gibt es Nebenwirkungen bei Hafertagen?

Gelegentlich kann es zu Blähungen, Müdigkeit oder Kopfschmerzen kommen – meist als Reaktion auf den Zuckerentzug oder die hohe Ballaststoffzufuhr. Diese Symptome verschwinden in der Regel nach ein bis zwei Tagen.

Fazit: Hafertage zum Abnehmen – einfach, wirksam und alltagstauglich

Hafertage sind eine unkomplizierte Methode, um den Körper zu entlasten, das Gewicht zu regulieren und den Stoffwechsel zu unterstützen. Dank der gut belegten Wirkung von Beta-Glucan, einfacher Rezepte und klarer Anleitungen lässt sich die Haferkur leicht in den Alltag integrieren – ob als 3-Tage-Kur oder als fester Hafertag pro Woche. Wer realistische Erwartungen mitbringt und die Hafertage als Einstieg in eine bewusstere Ernährung versteht, profitiert am meisten.

Das komplette Rezept für deinen Hafertag findest du übersichtlich in der Rezeptkarte unten – zum Speichern und Ausdrucken.

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Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche oder ernährungsmedizinische Beratung. Bei Vorerkrankungen oder Unsicherheiten sprich vor einer Kur mit deinem Arzt.

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Herzhafter Haferbrei mit Gemüse – perfekt für Hafertage

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Herzhafter Haferbrei mit Zucchini und Möhre – sättigend, kalorienarm und in unter 20 Minuten fertig. Dieses Rezept ist ideal für Hafertage zum Abnehmen: Es passt perfekt als Mittag- oder Abendessen in einen 3-Tage-Hafertage-Plan und beweist, dass Haferflocken nicht süß sein müssen.

  • Author: Aziz
  • Prep Time: 5
  • Cook Time: 12
  • Total Time: 17
  • Yield: 1 Portion 1x
  • Category: Diät
  • Method: Kochen
  • Cuisine: Deutsch
  • Diet: Gluten Free

Ingredients

Scale
  • 50 g zarte Haferflocken
  • 250 ml Gemüsebrühe (natriumarm)
  • 1 kleine Zucchini (ca. 100 g)
  • 1 Möhre (ca. 80 g)
  • ½ kleine Zwiebel
  • 1 Stiel frische Petersilie
  • Frisch gemahlener Pfeffer nach Geschmack
  • Optional: 1 Prise Kurkuma oder Muskatnuss

Instructions

  1. Zucchini und Möhre waschen, schälen und in kleine Würfel (ca. 1 cm) schneiden. Zwiebel fein hacken.
  2. Gemüsebrühe in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze aufkochen.
  3. Zwiebel, Zucchini und Möhre zugeben und 5 Minuten bei mittlerer Hitze vorkochen.
  4. Haferflocken einrühren und unter gelegentlichem Rühren weitere 5–7 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis der Brei cremig ist.
  5. Topf vom Herd nehmen und 2 Minuten quellen lassen – der Haferbrei dickt dabei noch etwas nach.
  6. Mit Pfeffer und optional einer Prise Kurkuma oder Muskatnuss abschmecken. Mit frisch gehackter Petersilie servieren.

Notes

Tipps für die besten Hafertage:

  • Mehr Protein: 1 EL Magerquark oder Leinsamen einrühren – hebt den Eiweißgehalt ohne viele Kalorien.
  • Gemüse-Variationen: Brokkoli, Spinat, Lauch, Sellerie oder Paprika funktionieren genauso gut.
  • Meal Prep: Gemüse am Vorabend würfeln und gekühlt aufbewahren – so dauert die Zubereitung morgens nur noch 10 Minuten.
  • Konsistenz anpassen: Für einen dünneren Brei etwas mehr Brühe zugeben; für einen festeren Brei die Haferflocken zunächst trocken anrösten.
  • Glutenfrei: Verwende bei Unverträglichkeit zertifiziert glutenfreie Haferflocken.
  • Aufwärmen: Reste lassen sich mit einem Schuss Brühe am nächsten Tag problemlos aufwärmen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (ca. 420 g)
  • Calories: 245
  • Sugar: 7
  • Sodium: 380
  • Fat: 4
  • Saturated Fat: 0.7
  • Unsaturated Fat: 3.3
  • Trans Fat: 0
  • Carbohydrates: 41
  • Fiber: 8
  • Protein: 8
  • Cholesterol: 0

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